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Familie

Neue Praxishilfe „Passions- und Osterzeit mit Familien in der Kirchengemeinde gestalten“

eb+BerneckerCover der Praxishilfe mit bunt bemalten Ostereiern, im Hintergrund Palmwedel in schwarz-weißAus verschiedenen Perspektiven wird in der Praxishilfe versucht, lebensweltbezogen den großen Spannungsbogen zwischen Leid und Hoffnung, zwischen Passion und Ostern zu schlagen.

Die Leidensgeschichte Jesu wie auch die Auferstehungsgeschichte sind für viele Menschen nur schwer zugänglich und widerstreben dem rationalen, aufgeklärten Denken. Ein Mensch, der von den Toten aufersteht. Wie kann man das überhaupt glauben? Und wie kann sollte man das seinen Kindern vermitteln? Eine Praxishilfe gibt Impulse.

Wie kann es gelingen, die Passions- und Ostergeschichten so zu erschließen, dass ein Bezug zu der Lebenswelt von Familien heute entsteht und sie diese als eine persönliche Bereicherung erfahren werden können? Diese Frage stand bei der Erstellung der neuen Praxishilfe im Mittelpunkt Dazu gibt es einführende Texte in die Thematik und es werden ganz konkrete Angebote zur Gestaltung der Passions- und Osterzeit mit Familien vorgestellt: bunt und vielfältig, mit sinnlichen Erfahrungen und Andachten, kreativen Spielen und gemeinsamem Basteln, mit anderen Familien, zu Hause, im Freien, unterwegs….und vor allem, auch in Zeiten von Corona gut umsetzbar!

In der neu erschienenen Praxishilfe haben die Mitarbeiter*innen aus dem gemeindepädagogischen Dienst in der EKHN Praxiserfahrungen zusammengetragen und so aufbereitet, dass sie in Form von detailliert ausgearbeiteten Vorschlägen für Nachmittags- und Tagesveranstaltungen, Andachten und Gottesdienste sowie flexibel wahrnehmbare Angebote problemlos übernommen und umgesetzt werden können. Ausgearbeitete Bausteine können in verschiedene Veranstaltungen eingebunden werd

Die Arbeit mit Familien aus verschiedenen Perspektiven

Zur Einführung in die Thematik geben Texte aus vier unterschiedlichen Perspektiven Einblicke in das Fachfeld der Arbeit mit Familien. Die Sicht aus dem Bereich der Gemeindepädagogik wird vom Redaktionsteam selbst in „Passion und Ostern für Familien erlebbar machen“ aufgegriffen, während Pfarrerin Dr. Stefanie Brauer-Noss die pfarramtliche Perspektive verdeutlicht. Eine wissenschaftlich religionspädagogische  Perspektive eröffnet der Beitrag von Dr. Annike Reiß „Theologisieren mit Familien – (wie) geht das?“ und auch die Familien selbst kommen in der Umfrage von Dr. Nicole Metzger mit ihren Vorstellungen und Wünschen zu Wort.

Familie als Zielgruppe kirchlichen Handelns

Religiöse Sozialisation ist eine künftige Schlüsselherausforderung für die Evangelische Kirche, so die handlungsleitende Erkenntnis der 5. Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung 2015. Dort wird deutlich, welche elementare Bedeutung die erlebte religiöse Praxis in der Familie für die Hinwendung zu Religion und Kirche hat. Es stellt insbesondere die frühe Familienphase eine herausragende Kontaktfläche von Kirche zu Gesellschaft dar, in der „religiös sprachlos gewordene Eltern“ Hilfestellung und Begleitung für die religiöse Sozialisation ihrer Kinder benötigen. Es muss also darum gehen, die Familie in diesem Sinne auf vielfältige Weise als Lernort des Glaubens zu stärken, Religion in die Kommunikation an den Familientisch zu bringen und als gestaltendes Element in den Familienalltag zu integrieren. „Dies haben wir aufgegriffen, um eine fundierte und alltagsnahe Hilfestellung für haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter*innen mit konkreten und ausführlich beschriebenen Praxisbeispielen zu erstellen“ so Paula Lichtenberger, Referentin für Familienbildung im Zentrum Bildung der EKHN, „und wir wünschen viel Erfolg beim Umsetzen in der eigenen Gemeinde“

Kostenloser Download oder Heftversand

Die Praxishilfe steht auf unserer Homepage der Erwachsenenbildung zum kostenlosen Download als PDF Datei zur Verfügung oder kann im Fachbereich Erwachsenenbildung und Familienbildung als Din-A-4 Broschüre bestellt werden.
Für Informationen und Rückfragen steht Frau Schikatis unter der Rufnummer 06151 6690-185 oder per E-Mail silke.schikatis@ekhn.de zur Verfügung.

Tu, was zu tun kannst.
Und dann ist gut, denn mehr geht nicht.
Alles weitere kann ich in die Hände Gottes legen
und darauf vertrauen, dass er es wohl gut mit mir meint.
(Carsten Tag zu Prediger 9,10)

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