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Pflege

Neuer Träger für insolvente Sozialstation in Mainz

Gerd Altmann/pixelio.de

Steigende Personal- und Sachkosten führten in Mainz zu einer insolventen evangelischen Sozialstation. Nun ist ein Investor gefunden, der auch die derzeitigen Mitarbeitenden übernimmt.

Die insolvente Evangelische Sozialstation Mainz-Oppenheim soll innerhalb der kommenden Wochen vom Gesundheits- und Pflegezentrum Rüsselsheim (GPR) übernommen werden. Alle derzeitigen Mitarbeiter würden übernommen, die Versorgung der Patienten durch die ihnen vertrauten Pflegekräfte sei auch künftig gesichert, heißt es in einer Pressemitteilung des Insolvenzverwalters Helmut Lorentz. Die Gläubigerversammlung habe bereits im April einer Übertragung auf die kommunale GmbH zugestimmt. Zuvor seien auch mit einem weiteren Interessenten ernsthafte Übernahmeverhandlungen geführt worden.

Die Geschäftsführung der Evangelischen Sozialstation hatte im November wegen drohender Zahlungsunfähigkeit einen Insolvenzantrag gestellt. Der Pflegedienst bietet in Mainz sowie in den Verbandsgemeinden Nierstein-Oppenheim und Guntersblum ambulante Dienste an. Gesellschafter waren bislang das Evangelische Dekanat Mainz sowie der Evangelische kirchliche Zweckverband Sozialstation in Oppenheim. Zum Gesundheits- und Pflegezentrum, einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft der Stadt Rüsselsheim mit mehr als 1.600 Beschäftigten, gehört unter anderem das dortige Klinikum. 

In Rüsselsheim, Raunheim und Ginsheim-Gustavsburg betreibt das GPR drei Sozialstationen und ist nach Angaben von Geschäftsführer Friedel Roosen dort bereits der größte ambulante Pflegedienst. Die neuen Mitarbeiter auf der rheinland-pfälzischen Seite müssten durch die Übernahme keine Einkommenseinbußen befürchten, sagte er dem Evangelischen Pressedienst (epd).

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Wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen; und wem viel anvertraut ist, von dem wird man um so mehr fordern.

Lukas 12, 48

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von gettyimages/ekely

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