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Soziale Aktion beim Volksfest

Osterbrunch für Frankfurter Obdachlose

gänseblümchen/pixelio.deObdachlosen-Brunch auf der DippemessKarten für den Osterbrunch gibt es kostenlos bei Frankfurter Hilfsorganisationen für Obdachlose.

Zum zweiten Mal werden Obdachlose zum Osterbrunch auf der Frankfurter Dippemess eingeladen. Am 19. April gibt es Tafelspitz mit grüner Soße, Rote Grütze und musikalische Unterhaltung. Ein kleiner Beitrag um Wohnungslosen zu helfen.

„Nachdem wir nun schon zum zweiten Mal zum Weihnachtsgans-Essen für Obdachlose eingeladen haben, freue ich mich, dass wir nun wieder auf der Dippemess unseren Osterbrunch veranstalten können“, sagte Medienmanager Bernd Reisig. Frankfurt sei in den vergangenen Jahren immer „schöner und reicher“ geworden, dabei seien allerdings auch viele Menschen auf der Strecke geblieben. „Die wollen wir mit unserer Aktion wieder in die Mitte der Gesellschaft holen“, sagte Reisig.

Pro Essen werde mit 25 Euro kalkuliert, berichtete der frühere Geschäftsführer des Fußball-Zweitligisten FSV Frankfurt. Gesponsert werde der Obdachlosenbrunch zum Beispiel von einer Großmetzgerei und einer Apfelweinkelterei. Bei der Organisation arbeiteten die Veranstalter eng mit dem Diakonischen Werk, dem Caritasverband, der Frankfurter Tafel und dem Frankfurter Verein für soziale Heimstätten zusammen. „Ohne diese Hilfsorganisationen, die täglich mit Wohnungslosen zu tun haben, wären der Osterbrunch und das Weihnachtsgans-Essen nicht möglich“, sagte Reisig. „Da sie die Betroffenen gut kennen, verteilen sie auch die kostenlosen Eintrittskarten, mit denen zudem die öffentlichen Verkehrsmittel genutzt werden können.“

Bürgermeister Olaf Cunitz (Grüne) wertete den Osterbrunch als einen kleinen Beitrag, „um Obdachlosen zu helfen, ihnen eine Freude zu machen und zu zeigen, dass auch an sie gedacht wird“. Festwirt Eddy Hausmann, der sein Zelt kostenlos zur Verfügung stellen wird, sagte: „Es macht mir große Freude, den Menschen in unserer Stadt zu helfen, denen es nicht so gutgeht. Meine Schausteller-Kollegen beteiligen sich ebenfalls daran und haben wie im vergangenen Jahr noch eine Überraschung an diesem Tag bereit.“

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Ich merke, der weite Raum
entsteht nicht in mir und durch mich.
Er entsteht, weil andere da sind,
die mir Räume eröffnen,
gnädig umgehen mit meinen Schwächen,
sich einsetzen für einen menschenwürdigen Umgang
mit allen Menschen.

(Melanie Beiner zu Psalm 31,9)

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