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Studientag zur Pflege

Pflege: Diakonie und Kirche fordern mehr Wertschätzung

Diakonie Hessen / (C) DeVisu/Shutterstock.comMehr Wertschätzung in der Pflege fordern Diakonie und KircheMehr Wertschätzung in der Pflege fordern Diakonie und Kirche

Diakonie und evangelische Kirche fordern, die Pflege neu zu gestalten. Die Stellvertretende Kirchenpräsidentin Ulrike Scherf tritt dabei für eine "sorgende Gesellschaft" ein, die eine "Gesellschaft in Sorge" künftig ablösen soll. Wie kann das genau gehen? Darüber diskutieren in Frankfurt Expertinnen und Experten sowie Betroffene.

Die Pflege ist im Umbruch. Dies zeigt der erste Studientag zur Zukunft der Pflege, den die Diakonie Hessen und die beiden Evangelischen Kirchen in Hessen zusammen mit der Frankfurt University of Applied Sciences und der Evangelischen Hochschule Darmstadt am Samstag, den 13. April in der Evangelischen Akademie Frankfurt veranstalten. Die Diakonie Hessen und die Evangelische Kirche sehen in der Pflege umfassenden Handlungsbedarf.

Neue Lösungen in der Pflege nötig

„Den steigenden Pflegebedarf in unserer Gesellschaft können wir mit dem aktuellen System nicht bewältigen“, sagt Dr. Harald Clausen, Vorstand der Diakonie Hessen. „Die Rahmenbedingungen in der Pflege müssen deutlich verbessert werden und dafür setzen wir uns als Diakonie Hessen auch politisch ein. Deshalb ist uns dieser Studientag ein besonderes Anliegen, da wir dort Wissenschaft und Praxis in einen Dialog bringen und eine Diskussion starten, zu der wir alle einladen, die sich gemeinsam mit uns engagieren möchten.“

Von einer Gesellschaft in Sorge zu einer sorgenden Gemeinschaft

Die Stellvertretende Kirchenpräsidentin der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Ulrike Scherf, tritt auf dem Studientag für eine höhere Wertschätzung der Pflege ein. Eine umfassende „Sorgearbeit“ müsse in viel höherem Maße gesellschaftlich anerkannt werden. So gehöre nicht nur die Betreuung Älterer, sondern auch die Erziehung von Kindern ebenso wie freundschaftliche oder nachbarschaftliche Hilfen dazu. Es sei wichtig, sich von einer „Gesellschaft in Sorge zu einer sorgenden Gemeinschaft“ zu entwickeln, sagt sie. „Auch wir in Kirche und Diakonie stellen fest: Obwohl die Mitarbeitenden in der Pflege und die rund 1,5 Millionen pflegenden Angehörigen in unserem Land tagtäglich Großartiges leisten, wird ihr Wirken eher als selbstverständlich wahrgenommen und wenig beachtet“, so Scherf. „Damit wir in Zukunft gut und gepflegt miteinander leben können - zu Hause, in Einrichtungen, im Sozialraum -  ist ein wertschätzender und achtsamer Umgang auf der persönlichen wie auf der gesellschaftlichen und politischen Ebene nötig“, fordert sie.

Hintergrund Studientag zur Pflege

Der Studientag zum Thema „Zukunft der Pflege – Von einer Gesellschaft in Sorge zu einer sorgenden Gemeinschaft“ findet am 13. April von 9.30 bis 16.45 Uhr in der Evangelischen Akademie Frankfurt statt. Veranstalter sind die Diakonie Hessen mit den beiden Evangelischen Kirchen in Hessen zusammen mit der Evangelischen Akademie Frankfurt, der Frankfurt University of Applied Sciences und der Evangelischen Hochschule Darmstadt. Experten aus Soziologie und Pflegewissenschaft präsentieren aktuelle Forschungsergebnisse und geben Impulse für Lösungsansätze. Auch kommen Menschen aus der Praxis zu Wort, die trotz schwieriger Bedingungen eine menschenwürdige, hochwertige Pflege gewährleisten. Ulrike Scherf, stellvertretende Kirchenpräsidentin der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, und Diakonie Hessen-Vorstand Dr. Harald Clausen eröffnen den Studientag mit einem Grußwort. Mitdiskutieren können alle Interessierten aus der Gesundheits- und Pflegebranche, Betroffene sowie an der Pflege Interessierte, Student*innen und Wissenschaftler*innen aus Pflegewissenschaft, Soziologie, Theologie und benachbarten Disziplinen. Die Teilnahme ist kostenlos.

 

Programmheft des Studientags zur Pflege
Download (pdf):  www.diakonie-hessen.de/fileadmin/Dateien/AAA_DiakonieHessen/Files/Aktuell/Veranstaltungen/Brosch%C3%BCre-Studientag-Zukunft-der-Pflege-FINAL.pdf

Gott erweist seine Liebe zu uns darin,
dass Christus für uns gestorben ist,
als wir noch Sünder waren.

Römer 5, 8

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von gettyimages_saemilee

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