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Kirchensynode diskutiert neue Arbeitsvertragsordnung

Präses mahnt schnelle Härtefallregelung für untere Entgeltgruppen an

Frankfurt, 25. April 2007. „Als Kirche werden wir unglaubwürdig, wenn wir die untersten Lohngruppen in unserem Bereich schlecht behandeln – warum auch immer“.

Mit deutlichen Worten hat der Präses der Kirchensynode Prof. Dr. Karl Heinrich Schäfer den Stillstand in der Debatte um die neue Kirchlich-Diakonische Arbeitsvertragsordnung (KDAVO) kritisiert. Schäfer äußerte die Erwartung, dass die dafür zuständige und verantwortliche Arbeitsrechtliche Kommission „noch vor der Sommerpause“ eine Regelung für die Härtefälle finde, bei denen die Absenkung der Entgelte unzumutbare Härten erzeugt hätte. Die Synode machte sich die Position des Präses und ein entsprechendes Votum des Ausschusses der Synode für Diakonie zu eigen. Sie forderte die Kirchenleitung und die Leitung des Diakonischen Werks in Hessen und Nassau (DWHN) auf, ihren Einfluss in der Arbeitsrechtlichen Kommission dafür unverzüglich geltend zu machen.

Vor der Synode hatten circa 400 Beschäftigte aus Kirche und Diakonie für Nachbesserungen bei der 2005 beschlossenen KDAVO demonstriert. Sie senkt in Bereichen, die aufgrund des Kostendrucks in den Sozial- und Gesundheitssystemen besonders von Outsourcing bedroht sind, die Entgelte erheblich ab und schreibt gleichzeitig eine Arbeitsplatzgarantie fest.

Jeder Mensch braucht einen Hoffnungsschrank,
in dem wir die Erfahrungen
von Befreiung sammeln.

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