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Pfarrer Martin Hindrichs verstorben

Sein Herz schlug für die Ökumene

H.LohkampPfarrer Hindrichs 2014

Seine fundierten Kenntnisse und seine Sympathie für die Minahasa-Kultur waren eine große Bereicherung für die EKHN. Pfarrer Martin Hindrichs, langjähriger Ökumenebeauftragter der Propstei Rheinhessen und Mitbegründer der ökumenischen Beziehungen der Propstei zur Evangelischen Kirche in Minahasa/Indonesien starb am 7. Juli 2021 nach schwerer Krankheit im Alter von 80 Jahren.

K.-V.SchützPfarrer Hindrichs bei einem seiner zahlreichen Besuche in Indonesien

Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau trauert um Pfarrer Martin Hindrichs, den langjährigen Ökumenebeauftragten der Propstei Rheinhessen, der am 7. Juli 2021 nach schwerer Krankheit gestorben ist.

Ökumenische Partnerschaft in der Propstei nachhaltig geprägt

Pfarrer Martin Hindrichs war in den achtziger und neunziger Jahren als Ökumenebeauftragter der damaligen Propstei Rheinhessen tätig. Er hat die ökumenische Arbeit in der Propstei nachhaltig geprägt. Er hatte eng mit dem Amt für Mission und Ökumene, heute „Zentrum Oekumene“, zusammengearbeitet. In die Zeit seines Wirkens fiel der Aufbau der ökumenischen Beziehungen der Propstei zur Evangelischen Kirche in der Minahasa/Indonesien.

Ein Geschehen des gegenseitigen Gebens und Nehmens, Lernens und Lehrens

Als Mitgründer der EKHN-Partnerschaft mit der Evangelical Christian Church in Minahasa (GMIM) hat er mit hoher Kompetenz und Sachverstand sowie kultureller Sensibilität die Partnerschaftsarbeit gefördert. Sein großes Interesse war es, dass die Partnerschaft an der Basis in den Gemeinden ankommt und gelebt wird. „Partnerschaft muss sich auf unsere Umgebung auswirken“, betonte er stets. Er verstand sie als „ein Geschehen gegenseitigen Gebens und Nehmens, Lernens und Lehrens“.

"Partnerschaft muss vor unserer Haustür beginnen"

Er lernte die indonesische Sprache und hatte ein großartiges Gespür für die Menschen und die Kultur Indonesiens, vor allem für die Kultur in der Minahasa. Seine fundierten Kenntnisse und seine Sympathie für diese Kultur ist bis heute eine große Bereicherung für die EKHN. Indem er sich für die Belange der Migrant*innen aus Indonesien in Deutschland einsetzte, verlieh er der Partnerschaftsarbeit besondere Glaubwürdigkeit. Er pflegte Kontakte mit der Indonesischen Christlichen Gemeinschaft PERKI in Rhein-Main, denn er war überzeugt, dass Partnerschaft bereits vor unserer Haustüre beginnen müsse. Er war fester Ansprechpartner für die ökumenischen Mitarbeiter aus Indonesien und förderte den ökumenischen Austausch auf den verschiedenen Ebenen.

EKHN-GMIM-Partnerschaft verliert einen beherzten und fröhlichen Pionier

Im Arbeitskreis Ökumene der Propstei Rheinhessen brachte er aktuelle Themen aus der Ökumene in die Gemeinden. Mit der Aktion „Auch Pfaffen-Schwabenheim ist Europa – Europa geht uns alle an“ warb er nach seiner aktiven Zeit als Pfarrer für mehr Solidarität und Menschlichkeit in Europa. Darüber hinaus engagierte er sich seit seinem Ruhestand in 2001 ehrenamtlich unter anderem als Profilstelleninhaber für Ökumene im Evangelischen Dekanat Wöllstein. So konnte er mit seinen reichen Erfahrungen die Partnerschaftsarbeit weiterhin unterstützen. Die EKHN-GMIM-Partnerschaft verliert mit ihm einen beherzten und fröhlichen Pionier der internationalen kirchlichen Partnerschaften in der EKHN.

Pfarrer Martin Hindrichs, am 7. Dezember 1940 geboren, lebte in Pfaffen-Schwabenheim und hinterlässt seine Frau Birgit und zwei Kinder.

Propst Dr. Klaus-Volker Schütz, Propstei Rheinhessen - Nassauer Land
Detlev Knoche (Leiter des Zentrums Oekumene)
Dr. Johny Thonipara (Referent für Entwicklung und Partnerschaft Asien)

Christus spricht: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.

Matthäus 25, 40

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von gettyimages/tolga tezcan

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