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"Es wird gut, sowieso"

„Sowieso“-Star Mark Forster kommt aus Rheinland-Pfalz

Hit Radio FFHMark ForsterMark Forsters hatte als Kind Klavierunterricht und schrieb in der Schulzeit eigene Songs - heute sammelt er Gold-, Platin- und Doppelplatin-Alben

Mark Forster aus der pfälzischen Provinz, sammelt Gold, Platin und Doppelplatin-Alben am laufenden Band. Dabei hat lange nichts auf eine Profi-Karriere als Musiker hingedeutet.

„Sowieso“, die dritte Single aus Mark Forsters Doppel-Platin-Album „Tape“ stand bei den „FFH Hit from Heaven“-Gottesdiensten im Mittelpunkt. „Ich such die Mitte, doch mein Glück liegt meist daneben“, singt der Wahlberliner, um dann im Refrain festzustellen: „Egal was kommt, es wird gut, sowieso, Immer geht ne neue Tür auf, irgendwo. Auch wenn's grad nicht so läuft, wie gewohnt. Egal, es wird gut, sowieso.“ 

Inspiriert wurde Forster nach eigenen Angaben von einem nächtlichen Spaziergang durch New Orleans, wo er auf eine Bläser-Kombo stieß. Und so geht es im Song gleich mit einer schmetternden Bläser-Section los, bevor sich ein so federnder wie tighter Beat auf den Weg macht, der selbstbewusst-entspannten Botschaft das richtige Fundament zu liefern. Was so klingt, als solle man passiv die Dinge um sich herum geschehen lassen, wird bei genauem Hinhören und angesichts einer aus den Fugen geratenden Welt zum Aufruf, nicht zu verzweifeln, sondern positiv den Blick nach vorn zu richten: „Leben ist Veränderung.“

Mark Forster ist studierter BWLer

Das gilt auch für das Leben des Sängers, der eigentlich Mark Cwiertnia heißt und aus  dem beschaulichen Winnweiler in Rheinland-Pfalz kommt. Der Sohn eines Deutschen und einer Polin hatte zwar schon als Kind Klavierunterricht und schrieb in der Schulzeit eigene Songs, entschied sich aber zunächst für ein solides Jurastudium – das er nach vier Semestern abbrach, um ein nicht weniger solides BWL-Studium durchzuziehen.

Vom polnischen Pianisten zum Coach bei „The Voice“

Sein musikalischer Durchbruch beginnt bei Kurt Krömer als Sidekick „polnischer Pianist“. 2007 bis 2010 geht er mit ihm auf Tour, ab 2010 nennt er sich Mark Forster. 2012 veröffentlicht er sein erstes Album „Karton“ und landet damit auf Platz 45 in den Charts. Die Single „Auf dem Weg" bringt ihm erste Fernsehauftritte als Solo-Musiker ein. Ein Jahr später singt er den Refrain für Sido Hit „Einer dieser Steine" und steht auf Platz 4 der deutschen Singlecharts. 2014 singt Sido dann den Refrain für Forster in der Single „Au Revoir“. Die Doppel-Platin-Single verkauft sich mehr als 600.000 Mal und steigt bis auf Platz 2 in den Charts auf. Der Nachfolger „Flash mich“ schafft immer noch den Platin-Status und Platz 11. Seitdem ist Forster gefühlter Dauergast in den Charts – und im Fernsehen. Als Coach bei The Voice Kids und The Voice of Germany, beim Bundesvision Song Contest, im Fernsehgarten und bei Sing meinen Song. 

Aufbruch in eine neue Phase

„Der Song ‚Sowieso‘ war für mich ein Aufbruch in eine neue Phase“, erklärt Forster im Interview mit dem evangelischen Medienhaus. Er habe sich zu einem Menschen entwickelt, „der immer das Gute sehen will und die Hoffnung vor sich wegtragen möchte, dass am Ende alles gut wird.“ Für Mark Forster hat sich das erfüllt: Die Single „Sowieso“ hat bereits jetzt den Gold-Status und seine Clubtour war innerhalb kurzer Zeit ausverkauft. „Egal was kommt, es wird gut, sowieso.“

Ich merke, der weite Raum
entsteht nicht in mir und durch mich.
Er entsteht, weil andere da sind,
die mir Räume eröffnen,
gnädig umgehen mit meinen Schwächen,
sich einsetzen für einen menschenwürdigen Umgang
mit allen Menschen.

(Melanie Beiner zu Psalm 31,9)

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