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"Hier stehe ich und kann nicht anders!" (Martin Luther)

Stehen und Einstehen im Journalismus

Katharina OlschewskiAnti-PEGIDA-Demo in FrankfurtAuf der Anti-PEGIDA-Demo in Frankfurt - wann müssen Journalisten klar Haltung zeigen?

Wie viel Haltung braucht ein Journalist in Zeiten von Lügenpresse-Vorwürfen und Pegida? Das fragt die Hörfunkschule Frankfurt am 5. Dezember auf ihrem Netzwerk-Tag. Zu Gast ist zum Beispiel Michel Abdollahi, bekannt durch seine NDR-Reportage „Im Nazidorf“.

Robert SchlossnickelMichel AbdollahiMichel Abdollahi kommt auf den MEDIENHAUS-Netzwerktag

Terror, Flüchtlingskrise, Griechenlandkrise, Pegida, Lügenpresse – das Jahr 2015 fordert Haltung: auch von Journalisten und Medienmachern. Für welche Werte erfahrene Profis in den Medien stehen und wofür junge Journalisten heute einstehen müssen – das ist Thema des Netzwerk-Tags der Hörfunkschule Frankfurt. Zu Gast: Journalisten und Medienmacher – zum Beispiel Michel Abdollahi, bekannt durch seine NDR-Reportage „Im Nazidorf“.

Die Hörfunkschule Frankfurt lädt ein zum Netzwerk-Tag mit dem Thema „Stehen und Einstehen im Journalismus“ am 5. Dezember 2015 ab 11 Uhr im MEDIENHAUS in Frankfurt.

Der iranischstämmige Künstler und Reporter Michel Abdollahi ist mit einem interessanten Selbstversuch aufgefallen: Für das ARD-Magazin „Panorama“ hat er für vier Wochen in einem Neonazi-Dorf in Mecklenburg-Vorpommern gelebt, er hat Leute aus der Szene interviewt und mit ihnen zu Abend gegessen. Die Reportage hat vor allem im Internet großes Aufsehen erregt – so nah und direkt wurden Neonazis selten in den Medien gezeigt. Wie schwer es ist bei brisanten Themen den Abstand zu wahren – das können junge Journalisten ihn am Netzwerktag selbst fragen.

Gemeinsam mit Medienprofis diskutieren die Teilnehmenden, wann und vor allem wofür Haltung im Journalismus wichtig ist.

„Einen guten Journalisten erkannt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit einer guten.“, sagte Hanns Joachim Friedrichs, ehemaliger Tagesthemen-Moderator. Gilt das heute immer noch? Oder sind Journalisten gefragt, wenn tausende PEGIDA-Anhänger fremdenfeindliche Parolen rufen? 

Außerdem zu Gast: Udo Stiehl, Journalist für den WDR und Deutschlandfunk. Er ist seit Juni 2015 Preisträger des Günter-Wallraff-Preises für Journalismuskritik für sein Projekt „Floskelwolke“. Darin beobachtet er Floskeln in den Nachrichten. Wie beeinflusst Wortwahl direkt und indirekt die Zuschauer? Was passiert, wenn wir vom „Flüchtlingsstrom“ reden?

In einer weiteren Runde diskutieren ehemalige Jungjournalisten der Hörfunkschule über Hürden im Job-Einstieg und berichten von ihren Erlebnissen auf dem Arbeitsmarkt. Zu Gast ist Nina Klippel, Reporterin für radioeins und VJ für den SPIEGEL, Charlotte Schulze, Volontärin bei der Evangelischen Journalistenschule Berlin und Jana Klimczak, Volontärin im Hessischen Rundfunk.

Mit dem Netzwerk-Tag will das MEDIENHAUS junge Journalisten miteinander vernetzen und zugleich Berufsanfänger mit erfahrenen Journalisten ins Gespräch bringen. Um einen passenden Rahmen zum Netzwerken zu bieten, ist für Getränke und Snacks bis in den Abend gesorgt. Der Tag endet mit einer Netzwerkparty.

Die Anmeldung zum Netzwerk-Tag geht online unter:


Kontakt:

HÖRFUNKSCHULE FRANKFURT
im gemeinnützigen evangelischen Medienhaus
Rechneigrabenstraße 10
60311 Frankfurt am Main

Telefon: 0 69 / 92 107 223
Fax: 0 69 / 92 107 201

E-Mail: info@hoerfunkschule-frankfurt.de

www.hoerfunkschule-frankfurt.de

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In der Konzentration auf das, was ist,
kann sich so etwas wie ein Raum öffnen,
ein Gewahrsam schärfen für die Gegenwart Gottes.

(Carsten Tag)

Carsten Tag

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von gettyimages / rusm

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