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Gesunde Ernährung

Mit Video: Sternekoch und Bundesminister für Gesundheit in evangelischer Kita

Rolf Oeservon links: Sozialminister Stefan Grüttner, Bettina am Orde, Geschäftsführerin der Krankenkasse Knappschaft, Kita-Leiterin Ruth Woody, Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe, Pfarrer Wolfgang Löbermann, Prodekan Holger Kamlah und Sternekoch Stefan Marquardvon links: Sozialminister Stefan Grüttner, Bettina am Orde, Geschäftsführerin der Krankenkasse Knappschaft, Kita-Leiterin Ruth Woody, Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe, Pfarrer Wolfgang Löbermann, Prodekan Holger Kamlah und Sternekoch Stefan Marquard

Prominenter Besuch in der Evangelischen Sankt Nicolai-Gemeinde im Frankfurter Ostend: Bundesgesundheitsminister Gröhe, Hessens Sozialminister Grüttner und Sternekoch Stefan Marquard kochen mit den Kindern und klären über gesundes Essen auf.

Der Sternekoch Stefan Marquard und die Krankenkasse Knappschaft setzen sich mit ihrem gemeinsamen Präventionsprojekt „Sterneküche macht Schule“ für eine gesunde Ernährung an deutschen Schulen und Kitas ein. Beim Aktionstag in der Kindertagesstätte der Evangelischen Sankt Nicolai-Gemeinde in Frankfurt zeigt Marquard, wie gesund, lecker und frisch Kita-Essen sein kann – ohne Mehrkosten.

Gesunde Mensakost kann gut schmecken

Im Rahmen des Projektes bringt der Sternekoch Marquard als Profi sein Knowhow ein, um gemeinsam mit dem Küchenteam Abläufe, Arbeitsweisen und verwendete Lebensmittel zu analysieren und zu optimieren. Zudem werden alle Verantwortlichen zu zahlreichen Themen geschult – von der Einkaufsplanung, Lagerung der Nahrungsmittel und einer schonenden Zubereitung bis hin zum Anrichten der Speisen. 

Dass gesunde Mensakost gut schmecken kann, davon können sich die Kinder am Aktionstag überzeugen, denn sie sind ein wesentlicher Teil des Teams und machen mit. „Wir wollen eine Generation, die wieder Bock auf Kochen hat“, so Stefan Marquard. Er ist gelernter Koch und Metzger und wurde mit einem Michelin-Stern, mit der „Goldenen Schlemmerente“ sowie mit 18 Punkten im Gault Millau ausgezeichnet. Zudem ist er als TV-Star, Kochbuchautor und Trainer für Spitzenköche erfolgreich. Bei einigen Schulen hat er schon Station gemacht, die Einrichtung im Ostend ist die erste Kita, die an dem Projekt teilgenommen hat.

Kita-Kinder kochen mit Sternekoch ab sieben Uhr morgens

Von morgens sieben Uhr an schnippelt, reibt und rührt Marquard mit seinem Team, den Fachkräften der Kita sowie einer Gruppe von Kindern das Mittagsmenü. So erfahren die Jungens und Mädchen nicht nur, dass sich Zucchini zu „Spaghetti“ raspeln lassen und Basilikum ein schmackhaftes Kraut ist, sondern auch, dass das Händewaschen zwischendurch zum Zubereiten eines Essens gehört.

Grüttner: Gutes Essen sollte für alle selbstverständlich sein

„Die richtige Ernährung und ausreichend Bewegung sind entscheidende Voraussetzungen dafür, dass unsere Kinder gesund aufwachsen können. Deshalb muss Gesundheitsförderung dort beginnen, wo Kinder leben, spielen und lernen“, sagt Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe bei seinem Besuch in der Ostend-Kita. „Es freut mich sehr, mit wie viel Spaß die Kinder heute gemeinsam kochen und dabei spielerisch etwas über eine gesunde Ernährung erfahren. “ Hessens Sozialminister Stefan Grüttner betont, gutes Essen müsse für alle, auch für Menschen mit geringem Einkommen, eine Selbstverständlichkeit sein. 

Von einer kleinen Wohnung zur Einrichtung mit mehr als hundert Kindern

Beworben hatte sich die Kita, die 2013 einen Neubau mit großer Küche bezogen hat, weil sie an neuen Impulsen und Ideen interessiert war. Aus kleinen Anfängen – 1953 in einer Wohnung im Pfarrhaus entstanden – entwickelte sich eine Kindertagesstätte, die aktuell von 134 Kindern zwischen  einem und zwölf Jahren besucht wird. Frühstück, Mittagessen und Nachmittagssnack werden in der Küche der Sankt Nicolai-Kita für sie zubereitet. „Wir sind uns dieser Verantwortung auch im gesamt gesellschaftlichen Kontext bewusst," sagt Ruth Woody, die Leiterin der Sankt Nicolai-Kindertagesstätte. „Es war ein ziemlich langer und anstrengender Weg vom Catering zur Frischkost. Diesen Weg sind wir mit viel Engagement gegangen.“

Ich freue mich auf den Tag, wenn es beim Essen nicht mehr heißt: „iiiih grün“

„Wir kochen frisch, kaufen Produkte aus biologischem Anbau und haben einen Fachmann in der Küche. Der Koch nimmt regelmäßig an Fortbildungen teil. Trotz bester Voraussetzungen kommen wir an unsere Grenzen“, berichtet Woody. Das Menü des Tages, bestehend aus Lachs mit Kräutern, Kohlrabi-Apfelsauce, Polenta oder Couscous, Zucchini in Fädenform, Möhren in Scheiben und zur Sauce püriert, gefolgt von einem obstigen Nachtisch, passt zu ihrem Wunsch: „Ich freue mich auf den Tag, wenn es beim Essen nicht mehr heißt: „iiiih grün“.

Der Prodekan der Evangelischen Kirche in Frankfurt, Holger Kamlah, berichtet, dass er beim Thema „Essen“ merkt, wie wichtig es sei, auch die Eltern anzusprechen. Es gehe da auch um die Kommunikation einer „Kulturtechnik“. 

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Siehe, jetzt ist die Zeit der Gnade, siehe, jetzt ist der Tag des Heils!

2. Korinther 6, 2

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von Hans Genthe

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