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„Woche der Stille“

„Woche der Stille“ beruhigt Frankfurt

Olmarmar/istockphoto.comRuhe bitte!

Raus aus dem Lärm und der Hektik des Alltags, rein in die die Stille. Mit Meditation, Yoga, Tanz und Musik sollen Menschen in der Stadt zur Ruhe finden.

Am Montag, 12. September, beginnt in Frankfurt am Main die „Woche der Stille“. „Menschen brauchen inmitten einer lärmenden Stadt Orte und Zeiten der Stille, um zur Ruhe kommen zu können“, sagte der Frankfurter Gesundheitsdezernent Stefan Majer (Grüne) am Donnerstag. Die vom Evangelischen Regionalverband Frankfurt (ERV) und dem städtischen Gesundheitsamt seit 2012 jährlich veranstaltete Woche dauert bis zum 19. September. Interessenten können aus 33 Veranstaltungen auswählen.

Die Kirchen könnten aus einer langen Tradition der Stille-Erfahrung schöpfen, sagte der ERV-Fachbereichsleiter Jürgen Mattis. Die „Woche der Stille“ sei jedoch bewusst außerhalb des Kirchenjahrs säkular angelegt. Sie sei ein Experimentierfeld, in dem evangelische, katholische, buddhistische, hinduistische und andere Akteure Übungen in gemeinsam praktizierter Stille anböten. Im vergangenen Jahr hätten 1.900 Menschen daran teilgenommen. Die Veranstalter stellten knapp 20.000 Euro dafür bereit.

Auszeiten und Meditation in der Bankenstadt

Zum Auftakt am 12. September wird ein „meditativer Weg zu Orten der Stille“ im Stadtkern zwischen Liebfrauenberg und Main angeboten. Eine „Auszeit“ mit Stille, Gesängen und Musik schließt sich in der Heiliggeistkirche an der Ecke Kurt-Schumacher-Straße/Dominikanergasse an. Abends liest dort der Autor Pierre Stutz spirituelle Texte zu Musik. Weitere Angebote sind ein Rundgang mit Start im „Raum der Stille“ an Gleis 1 des Hauptbahnhofs, eine Atem- und Gehmeditation im Bethmannpark, ein Gang durch ein Kerzenlabyrinth im ehemaligen Dominikanerkloster und ein Besuch im Café Rothschild, einem Ausbildungsbetrieb auch für gehörlose Jugendliche.

Floßbau für Männer

Dieses Jahr gebe es mehr zielgruppenorientierte Angebote, sagte Barbara Hedtmann von der Evangelischen Erwachsenenbildung. So könne eine Männergruppe in Stille ein Floß an der Nidda bauen und auf dem Flüsschen paddeln. Zum Abschluss der Woche am 19. September berichtet eine Vertreterin des „Förderkreises Raum der Stille in Berlin“. Der Titel der Podiumsdiskussion lautet: „Der Raum der Stille im Brandenburger Tor - Ein Impuls für Frankfurt?“ Am 23. September findet noch ein Aktionstag am Alten Flugplatz Bonames statt. Gemeinsam mit dort untergebrachten Flüchtlingen können Teilnehmer ein Weidenlabyrinth erweitern.

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