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"Der Tanz der Phantasie" mit Hans-Hermann Pompe

Kurs-Nr.: , 24.11.2020, Groß-Umstadt

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Hans-Herrmann Pompe
(Foto: Rolf Krüger)

Vortrag und Diskussion von und mit Hans-Hermann Pompe

 Kirche verändert sich in diesen Tagen und Wochen in zwei Richtungen: Auf der einen Seite trüben Pandemiebeschränkungen und Mitgliederschwund gewaltig die Stimmung und machen ratlos. Auf der anderen Seite wächst der Phantasie von Kreativen buchstäblich Flügel im Entwickeln neuer Inhalte, Formen und Möglichkeiten aus sich heraus zu gehen. Früher wie heute nennt man diese Glaubensbewegung nach außen „Mission“. Wie kann Mission, wie kann Erneuerung in Kirche und Gemeinde heute aussehen? „Erneuerung beginnt nicht im Vermeiden oder der Reparatur von Irritationen, sondern in einer Neuentdeckung des Evangeliums“, sagt Hans-Hermann Pompe. 

 Hans-Hermann Pompe ist Pfarrer und Generalsekretär der „Arbeitsgemeinschaft Missionarische Dienste“ in Berlin.

 Der Abend ist überschrieben mit „Der Tanz der Phantasie – Oder: Wie wir Gottes Möglichkeiten gerade in diesen Zeiten unter uns entdecken und ihnen folgen können“. Der Tanz der Phantasie… Diese Formulierung geht zurück auf die Wuppertaler Tänzerin und Choreografin Pina Bausch († 2009), die in den 1970er Jahren mit ihrer Entwicklung des Tanztheaters zu einer Kultfigur der internationalen Tanzszene wurde.

 „Mich interessiert nicht, wie die Menschen sich bewegen, sondern was sie bewegt“, hat Pina Bausch einmal geäußert. Es ging ihr darum, im Tanz Gefühle, Mitgefühl und Menschlichkeit auszudrücken. Und das heißt auch: auf das menschliche Empfinden und die Phantasie zu vertrauen. Hans-Hermann Pompe nimmt darauf Bezug. „Ich sah in den Proben, irgendwann musste ich mich entscheiden. Folge ich meinen Plänen oder folge ich etwas, was ich gar nicht weiß, wo mich das hinführt? Und das habe ich dann einfach irgendwann gemacht. Dass ich einfach wage dahinzugehen, wo ich nicht weiß, was rauskommt.“ Das Zitat entstammt dem Film „Pina Bausch“. Pompe sieht darin Ähnlichkeiten zur Dynamik der Kirchenentwicklung.

 Mission bedeutet Werbung für den Glauben. Mission bedeutet Menschen in Kontakt mit dem Evangelium zu bringen – mit dem Ziel, dass sich ihre Haltung zum Leben, zu Gott und zum Glauben grundlegend verändert und sie das auch nach außen tragen. Darüber miteinander ins Gespräch zu kommen ist ein Ziel des Abends – die eigenen Gedanken in Bewegung zu bringen und die Glaubensphantasie zum Tanzen.

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Details

Veranst. Evangelisches Dekanat Vorderer Odenwald Am Darmstädter Schloss 2 64823 Groß-Umstadt

Telefon 06151405357

Telefax Langtitel

E-Mail Presse-vorderer-odenwald@ekhn.de

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In der Konzentration auf das, was ist,
kann sich so etwas wie ein Raum öffnen,
ein Gewahrsam schärfen für die Gegenwart Gottes.

(Carsten Tag)

Carsten Tag

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von gettyimages / rusm

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