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VIDEO-LICHT-KLANG-WELT zum 250. Geb. Beethovens

Kurs-Nr.: , 01.10.2020, Darmstadt

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Infos

Termin 01. 10. 2020 21:15 – 22:30 Uhr

Ort Pauluskirche, Niebergallweg 20, 64285 Darmstadt

Kosten Der Eintritt ist frei. Zur Deckung der erheblichen Kosten wird am Ausgang um eine Spende gebeten.

Links www.paulusmusik.de

Musik Darmstadt-Stadt Paulusgemeinde

Video-Licht-Klang-Performance zum 250. Geburstag Ludwig van Beethovens
Donnerstag, 1. Oktober, 19.30 Uhr und 21.15 Uhr, Pauluskirche

Genius hört unsere Welt Ein audiovisuelles Kunstwerk, inszeniert mit digitaler Technologie, eine virtuelle phantastische VIDEO-LICHT-KLANG-WELT im realen Raum: Sensibles Ausloten und Umsetzen in sakraler Architektur. Der musikalische Oktober in der Pauluskirche startet mit einem Projekt, wie es das Publikum der Paulusmusik bisher wohl noch nicht erleben durfte: am 1. Oktober 2020, nachdem die Sonne schon untergegangen ist, wird die Pauluskirche im Zuge einer Konzert-Perfomance durch ein audiovisuelles Kunstwerk erleuchtet. Videokünstlerin Brigitte Satori Constantinescu, Komponistin Edith Quis, Pianistin Sungmo Schäffter, Organist Wolfgang Kleber und für die Lichtinszenierung Florian Trüstedt haben sich zusammengetan, um eine Hommage an einen der größten Komponisten aller Zeiten zu erschaffen, der dieses Jahr seinen 250. Geburtstag gefeiert hätte: Ludwig van Beethoven. Das Konzert beginnt mit Werken von Ludwig van Beethoven. Wolfgang Kleber spielt an der Orgel das „Praeludium durch alle Durtonarten für Fortepiano oder Orgel“. Beethoven, der seinen musikalischen Ursprung eigentlich bei der Orgel hatte, hat kaum Werke für dieses Instrument geschrieben. Am bekanntesten sind hier wohl noch die Stücke für die Flötenuhr, einem Instrument, das in der Wiener Klassik vor allem am Hofe sehr beliebt war. Anschließend präsentiert Sungmo Schäffter zwei Klaviersonaten. Die Klaviersonaten begleiteten Beethoven durch alle Entwicklungsphasen seines Schaffens. Dabei sind sie formal, virtuos, individuell und – ganz nach Beethovens Charakter – jede Konvention meidend. Zwölf seiner Klaviersonaten widmete er wichtigen Frauen in seinem Leben. Diese zeichnen sich besonders durch ihre Emotionalität, Spontanität und Kontaktbewusstsein aus. Im nächsten Teil des Konzerts beginnt die Video-Licht-Klang-Installation. Die Künstler erschaffen durch ihr Können eine virtuelle phantastische Licht- und Klangwelt im realen Raum. Als kreatives Experiment haben Brigitte Satori Constantinescu, Edith Quis und Florian Trüstedt die architektonischen Voraussetzungen der Pauluskirche sensibel ausgelotet, um dem Publikum die Möglichkeit des erweiterten Wahrnehmens der Eindrücke, ein emotionales Erlebnis und den Anstoß zur Interaktion und Kommunikation zu geben. Edith Quis hat für dieses Projekt eine Komposition erschaffen, die sich an dem Material von zwölf Klaviersonaten orientiert, die Beethoven den Frauen in seinem Leben widmete. Aus kleinen Fragmenten dieser Sonaten entwickelte Edith Quis ihre Komposition. Die Struktur der Komposition ist konzeptionell, basierend auf der TonBasisReihe, Tonfolgen, die sich nie wiederholen. Als visuelle künstlerische Inspirationsquelle diente Brigitte Satori Constantinescu das Beethoven-Denkmal in Frankfurt am Main in der Taunusanlage, gegenüber dem Bankenviertel. Das Denkmal mit dem Titel „Dem Genius Beethoven“ zeigt den Komponisten in dynamisch kraftvoller Körperhaltung und Gestik. Auf beiden Seiten der zentralen männlichen Figur stehen zwei weibliche Genien: die Sinnende und Rufende. Das Video der Künstlerin zeigt die Kraft und den Zauber der Musik von Edith Quis, gespiegelt in poetischen Bildern, durchbrochen von kurzen, hart geschnittenen Sequenzen, die auf das hektische Stadtleben verweisen. Das Nebeneinander von beidem, die “Aktion”, aber auch das Bedürfnis nach Oasen der Ruhe ist etwas, das Stadt und Stadtleben prägt. Das Ohr als Organ für Musik und Lärm, als ‘Eintrittstor’ für Kontemplation und Störung (als Symbol für “zuhören” und “hören”) taucht als leitendes Motiv auf. Florian Trüstedts Video-Licht-Installation wurde speziell für die Pauluskirche entwickelt. Als Triptychon-Konzeption korrespondiert sie mit dem achsenbetonten sakralen Kirchenraum. Sie besteht aus einer mittleren breiten Lichtbildzone und seitlichen Lichtflügeln, rechts und links. Diese wird auf halbtransparenter Gaze projektiert, welche den Altarraum noch erahnen lässt und die liturgischen Elemente mit einbindet. Das bewegte Geschehen des Mittelteils wird von fotografischen Motiven moderner Hochhausarchitektur (Holger Meyer Architektur Frankfurt ) eingeschlossen, langsam vertikal gezoomt. Die Kuppel des Chors öffnet sich virtuell zum Himmel. Das mediale Zusammenwirken von Video Licht Klang steigert die Intensität des Raumerlebnisses kreativ, ausdrucksstark. Und nimmt den gesamten Kirchenraum ein. Um möglichst vielen das Erleben dieses einzigartigen Projekts zu ermöglichen, wird es zwei Aufführungen nacheinander geben, um 19.30 Uhr und um 21.15 Uhr. Eine Anmeldung per Mail an musik@paulusgemeinde-darmstadt.de oder unter der Telefonnummer +49 176 59642876 wird dringend empfohlen, da die Plätze stark begrenzt sind. Der Eintritt ist frei. Zur Deckung der erheblichen Kosten wird am Ausgang um eine Spende gebeten.

Details

Veranst. Ev. Paulusgemeinde Darmstadt Dekanatskantor Wolfgang Kleber

Telefon

Telefax Langtitel

E-Mail musik@paulusgemeinde-darmstadt.de

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Du stellst meine Füße auf weiten Raum.

(Psalm 31,9)

Psalm 31,9

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von gettyimages/tolga tezcan

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