Herzlich Willkommen! Entdecken Sie, welche Angebote der EKHN zu Ihnen passen. Über das Kontaktformular und auf facebook sind wir offen für Ihre Anregungen.

Menümobile menu

Kirchentag der Dekanate Grünberg, Hungen und Kirchberg

100-köpfiger Projektchor in der heißen Phase

StenderVolle Konzentration beim ProbenVolle Konzentration beim Proben

Zum Abschluss des Kirchentags der evangelischen Dekanate Grünberg, Hungen und Kirchberg am 31. August um 19.30 Uhr soll das Pop- und Gospeloratorium „Jesaja – Der lange Weg in die Freiheit“ von Hartmut Naumann ein Erlebnis für das Publikum in der Licher Marienstiftskirche sein.

Die gemeinsame Probe beginnt mit allgemeinem Stühlerücken, bis die richtige Sitzordnung gefunden ist. Im evangelischen Gemeindehaus in Lich sitzt der Projektchor aus Sängerinnen und Sängern aus den drei Dekanaten zwischen Limes und Vulkan dicht gedrängt. Nachdem seit dem Frühjahr dekanatsweise geprobt wurde, hat die Kirchberger Dekanatskantorin Daniela Werner jetzt einen rund hundertköpfigen Klangkörper zu führen. Dabei wird sie am Klavier von Beatrix Pauli, ihrer Kollegin aus dem Dekanat Hungen, unterstützt. Sie wird auch bei der Aufführung Band und Chor am Piano verstärken. Die dritte Kantorin in der Dekanats-AG, Anja Martiné aus dem Dekanat Grünberg, unterstützt den Sopran, der Hausherr, Marienstiftskantor Christof Becker, hat im Bass Platz genommen.

Ein überschaubarer Block von Männern wird schließlich rechts von Sopranen und links von den Altistinnen flankiert. Bei den ersten Tönen ist die allgemeine Nervosität noch zu spüren; der Chor muss sich in die Pop-Rhythmen eingrooven. Mit der ruhigen, fröhlichen und zugewandten Art von Daniela Werner auf dem Dirigentenpodest schwingen sich die Stimmen in die Ouvertüre ein. An diesem Abend soll es vor allem um den Zusammenklang gehen, doch macht die Dirigentin deutlich, dass auch die Stimmungen in der Geschichte ausgedrückt werden sollen.

Geschichte von Jesaja und dem Volk Israel auf seinem Weg aus der Gefangenschaft

Und Emotionen gibt es viele in der Geschichte von Jesaja und dem Volk Israel auf seinem Weg aus der babylonischen Gefangenschaft in die Freiheit. Unterdrückung und viele Jahre in Unfreiheit, Strapazen auf dem Weg durch die Wüste, Zweifel an Gott und an seinem Propheten bis hin zur Freude, wenn die Freiheit Wirklichkeit geworden ist.

„In klar verständlicher Sprache und mit eindrücklicher Musik aus Pop, Rock und Gospel erzählt das Oratorium die Nuancen dieser einzigartigen Geschichte. Die Sehnsucht nach Freiheit macht die Story auch nach 2600 Jahren noch brandaktuell“, heißt es auf der Webseite www.jesaja-oratorium.de, wo Mitschnitte einer „Jesaja“-Aufführung Lust auf mehr von dem Pop- und Gospeloratorium von Hartmut Naumann machen.

Diese Mischung macht den Sängerinnen und Sängern im Licher Gemeindehaus ganz offensichtlich Spaß. Wer der Probe an diesem Abend zuhört, ist sicher, dass dieses Gesamtbild am Abend des 31. August in der Marienstiftskirche musikalisch, rhythmisch und optisch in den schönsten Farben strahlen wird.

Siehe, jetzt ist die Zeit der Gnade, siehe, jetzt ist der Tag des Heils!

2. Korinther 6, 2

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von Hans Genthe

Zurück zur Webseite >

to top