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Ängste überwinden

Ängstliche Helden

Rolf Siwula/pixelio.deEin Blitz schlägt ein

Das Gefühl der Angst kennt jeder. Doch deswegen ist man noch lange kein Feigling: Viele Helden des Christentums hatten große Angst.

„Heilige Anna hilf, ich will ein Mönch werden!“, soll der zutiefst verängstigte Martin Luther 1505 in einem Gewitter gerufen haben. In der Folge wendet er sich von der Juristerei ab, wird Mönch und reformiert die Kirche. Ängste können also durchaus positive Folgen haben.

„Jeder Mensch hat manchmal Angst, auch die in der Bibel, von denen wir manchmal als Helden sprechen, “ stellt Pfarrer Christian Engels fest.

So habe Moses gar nicht begeistert reagiert, als ihm Gott erschien und ihn aufforderte, sein Volk aus Ägypten zu führen. Er findet zahlreiche Einwände:

Wer bin ich, dass ich zum Pharao gehen und die Israeliten aus Ägypten führen sollte? (2. Mose 3, 11)

Aber sie werden mir nicht glauben und nicht auf mich hören. Sie werden einwenden: `Der Herr ist dir nicht erschienen!´(2. Mose 4,1)

Aber Mose erwiderte: „O Herr, ich bin kein guter Redner; ich bin es nie gewesen - und seit du mit mir, deinem Diener, sprichst, hat sich daran nichts geändert. Ich kann nicht gut reden.“ (2. Mose 4,10)

Mose bat: „Herr, bitte schick doch einen anderen!“(2. Mose 4,13)

Auch Jona will sich Gottes Auftrag zunächst entziehen, er flieht über das Meer vor Gott und landet für drei Tage im Bauch des Wals. Letzten Endes aber erklärt er sich bereit, den ihm gegebenen Auftrag anzunehmen und zu predigen. Daraufhin gibt ihn der Fisch wieder frei.

„Wenn wir Angst haben merken wir, dass wir Hilfe brauchen“, erklärt Pfarrer Engels. „Und diese Hilfe wird uns von Gott immer zugesprochen werden, sei es in Form anderer Menschen oder innerer Zuversicht.“

Dies Gebot haben wir von ihm,
daß, wer Gott liebt, daß der auch seinen Bruder liebe.

1. Johannes 4, 21

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von gettyimages/issalina

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