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Klimakrise

Klimastreik: Evangelische Kirche fordert Ausstieg aus Kohle, Öl, Gas und Atomkraft

instamatics/istockphoto.comSymbol der Energiewende: Das WindradSymbol der Energiewende: Das Windrad

Anlässlich des Klimastreiktages am 23. September weist die EKD-Ratsvorsitzende Annette Kurschus darauf hin, dass „der Klimawandel die größte Herausforderung der Menschheit bleibt.“ Ein zivilgesellschaftliches Bündnis fordert zudem von der Bundesregierung den Ausstieg aus Kohle, Öl, Gas und Atomkraft.

„Der Dürre- und Waldbrandsommer 2022 hat gezeigt: Die Klimakrise wartet nicht, bis Kriege entschieden sind und der Friede gewonnen ist“, sagt Präses Annette Kurschus, die Ratsvorsitzende der EKD, anlässlich des Klima-Aktionstages. Churches for future hatten zum globalen Klimastreik am 23. September 2022 aufgerufen. Mit Aktionen, Andachten, Gebeten und der Teilnahme an Demonstrationen beteiligen sich Menschen in der evangelischen Kirche vielerorts in Deutschland am globalen Klima-Aktionstag.

"Klimawandel bleibt größte Herausforderung der Menschheit"

Auch das Bündnis „Churches for Future“ unterstützt die Aktion und hatte Gestaltungsvorschläge online veröffentlicht. Die EKD-Ratsvorsitzende hob hervor, dass schon jetzt durch die Folgen des Klimawandels Menschen in akute Lebensgefahr geraten, würden in die Flucht getrieben und in ihren Rechten verletzt. Sie appellierte: „Auch und gerade jetzt, da fast alle Aufmerksamkeit dem Krieg in der Ukraine und der Energiekrise in Europa gelten, bleibt der Klimawandel die größte Herausforderung der Menschheit. Politik und Wirtschaft, die Religionsgemeinschaften und alle Menschen guten Willens müssen sich dieser Herausforderung entschlossen und konsequent stellen. Jetzt.“

Forderungen an die Bundesregierung eines zivilgesellschaftlichen Bündnisses

Laut dem epd fordert ein zivilgesellschaftliches Bündnis von der Bundesregierung anlässlich des globalen Klimastreiks einen konsequenten Ausstieg aus Kohle, Öl, Gas und Atomkraft. Zu dem Bündnis gehören unter anderem der WWF, der Naturschutzbund (Nabu), aber auch die Klima-Allianz Deutschland. Die EKHN zählt zu den Mitgliedern der Klima-Allianz.
Weiterhin erachtet das Bündnis eine grundlegende Verkehrswende und gezielte Entlastungen für Menschen mit geringem Einkommen für nötig. Die bisherigen Klimaschutz-Pläne der Bundesregierung reichten nicht aus, um das Ziel zu erreichen, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen. Wirksame Maßnahmen wie ein Tempolimit und der Abbau klimaschädlicher Subventionen würden noch nicht umgesetzt.

Petition des Ökumenischen Netzwerkes Klimagerechtigkeit

Zudem hat sich die Beauftragte des Rates der EKD für Schöpfungsverantwortung, Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt geäußert. Sie fordert die politisch Verantwortlichen der reichen Länder – darunter Deutschland – dazu auf, ihre Zusagen einzuhalten, mehr Mittel für die Länder des globalen Südens zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels zu Verfügung zu stellen. So lautet auch eine Kernforderung in der Petition des Ökumenischen Netzwerkes Klimagerechtigkeit, die noch bis Anfang Oktober unterzeichnet werden kann:
Petition: Klimazusagen einhalten

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Ich merke, der weite Raum
entsteht nicht in mir und durch mich.
Er entsteht, weil andere da sind,
die mir Räume eröffnen,
gnädig umgehen mit meinen Schwächen,
sich einsetzen für einen menschenwürdigen Umgang
mit allen Menschen.

(Melanie Beiner zu Psalm 31,9)

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