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Fremde. Heimat auf dem Kirchentag

Berlin, Berlin – wir fahren nach Berlin…

C.RuppAuf nach Berlin - mit HP-EV 1517

… nicht zum DFB-Pokalfinale, sondern zum Deutschen Evangelischen Kirchentag. Das Evangelische Dekanat Bergstraße präsentiert dort die Ausstellung „Fremde. Heimat“.

Im Finale gegen Borussia Dortmund  drückt das Kirchentagsteam aus dem Heppenheimer Haus der Kirche der Frankfurter Eintracht zwar die Daumen, aber es wird sich nicht unter die Fans im Olympiastadion mischen. Vielmehr sind die acht Mitarbeitenden in den Berliner Messehallen im City Cube, Ebene 2, Halle B zu finden. Dort wird Ausstellung mit den insgesamt 17 Flüchtlingsporträts präsentiert. Sie ist Teil der Podienreihe „Flucht, Migration, Integration“, zu der unter anderem auch Bundesinnenminister Thomas de Maizière, die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer und die Präsidentin von Brot für die Welt, Cornelia Füllkrug-Weitzel erwartet werden.

Flucht gestern und heute

Für die Porträtreihe wurden insgesamt 17 Menschen befragt, die zu unterschiedlichen Zeiten geflüchtet sind und heute in der Region Bergstraße leben. Dazu zählen Heimatvertriebene, die sich nach dem 2. Weltkrieg an der Bergstraße niedergelassen haben. Zu Wort kommen auch Menschen, die vor 10, 20 oder 30 Jahren nach Deutschland geflohen sind sowie Geflüchtete aus Syrien, Irak, Iran, Afghanistan, Somalia oder Eritrea Auskunft, die erst seit kurzem an der Bergstraße leben. Die Ausstellung macht deutlich, dass sie etliche Gemeinsamkeiten haben, so unterschiedlich die Zeit ihrer Flucht und ihre Fluchtgründe  auch sind.

Taschen aus Rettungswesten

Neben den großformatigen Porträts ist ein Schlauchboot der Blickfang am Stand des Evangelischen Dekanats. Darin werden Taschen liegen, die von der griechischen Insel Lesbos stammen. Sie wurden aus Rettungswesten gefertigt, die Flüchtlinge bei ihrer Überfahrt von der Türkei trugen. Die Taschen werden gegen eine Spende (die große für 35, die kleinen für 25 Euro) abgegeben. Der Erlös kommt „Lesvos Solidarity“ zugute, einer Organisation von griechischen und internationalen Freiwilligen, die die auf Lesbos gestrandeten Flüchtlinge unterstützt. Die „Fremde. Heimat“ auf dem Kirchentag ist von Donnerstag, (25. Mai) bis Samstag (27. Mai) durchgängig von 10.30 Uhr bis 18 Uhr zu sehen

 

Mehr als 10.000 Flüchtlinge sind in den letzten drei Jahren auf ihrem Weg nach Europa ums Leben gekommen. An das Massensterben will die Aktion #Fluchtgedenken erinnern. Sie ruft am Freitag, den 26. Mai,  ab 11 Uhr zu einer Gedenkveranstaltung vor dem Berliner Hauptbahnhof (Washingtonplatz) auf. Um 12 Uhr wird das sonst bunte Treiben auf dem Kirchentag für eine Minute unterbrochen. An allen Veranstaltungsorten wird es eine Schweigeminute für Geflüchteten geben, die im Mittelmeer ertrunken sind.

 

Der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist.

Lukas 19, 10

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von gettyimages / hudiemm

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