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Jung trifft Viessmann

Betriebsbesuch: Energiewende und Digitalisierung bleiben Herausforderung

EKHN/Klaus KordeschKirchenpräsident Volker Jung und Martin Viessmann (r.) beim Betriebsbesuch in AllendorfKirchenpräsident Volker Jung und Martin Viessmann (r.) beim Betriebsbesuch in Allendorf

Regelmäßig besucht Kirchenpräsident Volker Jung Unternehmen im Kirchengebiet. Diesmal war er beim traditionsreichen Familienbetrieb Viessmann mit über 12.000 Arbeitnehmern im nördlichsten Zipfel des Kirchengebiets zu Gast. Unternehmenslenker und Kirchenpräsident waren sich in vielem einig - vor allem der Einschätzung künftiger Herausforderungen.

EKHN/Klaus KordeschBetriebebesuch mit dem Kirchenpräsidenten beim Heizungshersteller Viessmann 2018Betriebebesuch mit dem Kirchenpräsidenten beim Heizungshersteller Viessmann 2018

Allendorf. 12.7.2018 ⎯ Der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Dr. Volker Jung, hat den Unternehmensstammsitz der Viessmann Group in Allendorf (Landkreis Waldeck-Frankenberg) besucht, wie die hessen-nassauische Öffentlichkeitsarbeit am Donenrstagnachmittag (12. Juli) mitteilte. Im Mittelpunkt der Delegationsreise in den nördlichsten Zipfel des Gebietes der hessen-nassauischen Kirche stand der Gedankenaustausch mit Prof. Dr. Martin Viessmann, seiner Ehefrau Annette, Führungskräften des Unternehmens und Konzernbetriebsrat Matthias Godzik über Themen wie die Energiewende, Digitalisierung, Generationswechsel und Nachhaltigkeit.

Nachhaltigkeit im Zentrum 

„Als Familienunternehmen stehen wir der Nachhaltigkeit per se sehr nahe”, sagte Prof. Viessmann während seiner Begrüßung. Und die drei Säulen der Nachhaltigkeit seien die soziale Verantwortung, die Ökologie und die Ökonomie, die miteinander in Einklang gebracht werden müssen. Als die großen Herausforderungen unserer Zeit bezeichnete Prof. Viessmann die Energiewende selbst und die Digitalisierung, ohne die die Energiewende nicht bewältigt werden könne. „Für uns als Hersteller von Heiztechnik heißt das: Wir müssen uns darauf einstellen, in Zukunft Wärme als Service und nicht nur den Wärmeerzeuger zu verkaufen und dazu vernetzte Produkte und Dienstleistungen rund um Energie zu entwickeln. Am Ende steht ein Energiemanagement für das intelligente Haus, das bei einem Mehr an Komfort  nicht nur weniger Energie verbrauchen, sondern auch Energie erzeugen wird”, so Prof. Viessmann.

Kirche in der Gesellschaft 

Kirchenpräsident Dr. Volker Jung ergänzte: „Wir stehen als Kirche mitten in der Gesellschaft, die wir auch mitgestalten wollen – zum Wohl aller Menschen. Für das gute Zusammenleben in einer Gesellschaft braucht es eine gute Ökonomie, die sozial und ökologisch ausgerichtet ist. Es ist schön zu hören und zu sehen, dass und wie die Firma Viessmann sich daran orientiert und dabei Verantwortung für viele Menschen – besonders auch in einer ländlichen Region - übernimmt.” Er betonte, dass es beeindruckend sei, wie aktiv und engagiert Viessmann die Herausforderungen der Energiewende, der digitalen Transformation und des Generationenwechsels annehme und gestalte. Die Kirche stehe selbst vor großen Herausforderungen. Deshalb sei der Besuch bei einem Industrieunternehmen wie Viessmann sehr aufschlussreich für ihn und seine Mitarbeiter. Denn bei dem Hersteller von Energiesystemen sei man besonders den Weg der digitalen Transformation bereits ein gutes Stück gegangen.

Generationswechel als Chance 

Wie Prof. Viessmann erklärte, habe man den Generationswechsel genutzt, um den Wandel im Unternehmen voranzutreiben. Sein Sohn Maximilian arbeite mit ganzer Kraft daran, das Kerngeschäft der Heiztechniksysteme zu digitalisieren. “In unserer Zeit lernen erstmals die Alten von den Jungen. Deshalb sind gerade Familienunternehmen wie wir gut beraten, für die erfolgreiche Gestaltung des Wandels die Kompetenz der nachwachsenden Generation zu nutzen.” Zum Programm des Informationsbesuchs gehörte auch ein Werksrundgang durch das Infocenter, das neue Technikum und die Fertigung von Gas-Wandgeräten. Für die hessen-nassauische Kirche vorbereitet  hatte den Besuch das Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung in Mainz. 

Ich merke, der weite Raum
entsteht nicht in mir und durch mich.
Er entsteht, weil andere da sind,
die mir Räume eröffnen,
gnädig umgehen mit meinen Schwächen,
sich einsetzen für einen menschenwürdigen Umgang
mit allen Menschen.

(Melanie Beiner zu Psalm 31,9)

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