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Zentralbibliothek

Büchertisch: 68er-Bewegung

ZB EKHN

1968 ist das Jahr, das zur Chiffre für das Aufbegehren der Nachkriegskinder gegen ihre Vätergeneration wurde und weitreichende soziale Veränderungen herbeiführte. 1968 richteten sich die Studentenproteste gegen die verkrusteten Gesellschaftsstrukturen in Deutschland der 1960er Jahre, gegen den Vietnamkrieg, das verstaubte Hochschulwesen, die große Koalition und die fehlende Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit. 50 Jahre danach präsentiert die Zentralbibliothek der EKHN einen Büchertisch zur 68er-Bewegung.

Neben einer Materialsammlung zur Studentenbewegung, rückblickenden Betrachtungen von Beteiligten sowie Darstellungen über die globale Revolte und die politischen Ereignisse des Jahres 1968 werden vor allem Bücher ausgestellt, welche die Auswirkungen von 1968 auf Kirche, praktische Theologie und Religion thematisieren.

So behandelt beispielsweise eines der Bücher, 1968 und die Kirchen, Grundfragen des kirchlichen Selbstverständnissen im Wandel der Jahre um 1968. Der Titel zeichnet nicht nur nach, wie Reformen und Emanzipationsbestrebungen Eingang in kirchliches und diakonisches Handeln fanden, sondern zeigt auch die kirchliche Beteiligung an gesellschaftlichen Bewegungen und politischen Dialogen auf. Ein weiterer Titel, 1968 und die Praktische Theologie, stellt die wissenschaftstheoretischen Diskussionen über den Zusammenhang der Praktischen Theologie mit ihrem traditionellen Verständnis als „Theorie der Praxis“ in dieser Zeit dar. Ausgehend von der öffentlichen Kontroverse über die „religiöse Wende“ Max Horkheimers, zeigt „Gott ist tot – Gott ist rot“ – Max Horkheimer und die Politisierung der Religion um 1968, dass Religion und Kirche auch um 1968 für die politische Kommunikation und die Gesellschaft der BRD von großer Bedeutung waren und einen Prozess der Politisierung durchliefen.

Diese und alle weiteren ausgestellten Werke unseres Büchertisches stehen Ihnen zu den Öffnungszeiten der Zentralbibliothek der EKHN im Lesesaal zur Verfügung:

Dienstag bis Donnerstag
10–16 Uhr

So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge,
sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen.

Epheser 2,19

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von gettyimages /nottomanv1

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