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Corona-Pandemie

Corona-Sommerwelle erfasst auch Personal der Kirchen

Bildquelle: gettyimages, romrodinkaKind mit MaskeDas Coronavirus verbreitet sich derzeit unter Kindern besonders stark

Vermehrt gibt es gerade wieder Ansteckungen mit dem Corona-Virus. Davon sind auch die Kirchen in Hessen und Rheinland-Pfalz betroffen. Besonders problematisch ist die Situation für Mitarbeitende in den Kindertagesstätten.

Die Corona-Sommerwelle verschont auch das Personal der EKHN und EKKW nicht. Die Ausfälle führen aber nur in Einzelfällen zur Absage von Gottesdiensten oder anderen kirchlichen Veranstaltungen, wie eine Umfrage des Evangelischen Pressedienstes (epd) ergab. Notfallpläne seien aktuell noch nicht erforderlich.

In der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau sind erhöhte Personalausfälle zu verzeichnen, die sich gefühlt auf dem Niveau früherer starker Grippewellen bewegen, sagt der Pressesprecher der EKHN, Volker Rahn. „In Gottesdiensten und in der Gemeinde kann die anfallende Arbeit derzeit bewältigt werden. In der Verwaltung kann durch die weiterhin geltenden bewährten Homeoffice-Regelungen viel abgefedert werden." Es sei allerdings auch zu beobachten, dass das Engagement in manchen ehrenamtlichen Gruppen wie Chören aus Furcht  vor Ansteckungen zurückgegangen sei. „Das muss sich erst wieder im wahrsten Sinne des Wortes einspielen, denn viele freuen sich zugleich auch wieder auf die Aufführungen", so Rahn.  

Personal in Kitas arbeitet am Anschlag

Herausfordernd bleibe die Situation in den Kindertagesstätten. „Die Erzieherinnen und Erzieher arbeiteten bereits seit Beginn der Pandemie am Anschlag und darüber hinaus. Die Durchhaltekraft der pädagogischen Fachkräfte ist bewundernswert", sagte Rahn. Die Kirche blicke jedoch besorgt darauf, welche Folgen die fortwährende Dauerbelastung gesundheitlich und seelisch haben könne. Hinzu komme der Fachkräftemangel. „Das zusammen und der Blick auf Herbst und Winter macht uns im Kita-Bereich viel mehr Sorgen als die Omikron-Sommerwelle“, so Rahn. Die Sommerferien mit den Schließungszeiten verschafften allen jetzt eine „überfällige Durchschnaufpause". 

In der kurhessischen Kirche werde das Infektionsgeschehen aufmerksam verfolgt, um bei Bedarf das betriebliche Hygienekonzept anzupassen, sagte die Pressesprecherin Anja Berens. Besondere Infektionsschutz-Regeln für Personen im Verkündigungsdienst gebe es nicht. Die Gemeinden entschieden weiter eigenverantwortlich und situationsbezogen darüber, ob Gottesdienste mit oder ohne Abstand und Maske gefeiert werden. „Die Fürsorge bleibt im Blick“, sagte Prälat Burkhard zur Nieden.

Erhöhte Inanspruchnahme der Projekte im Bistum Limburg

Im Bistum Limburg sei der Anstieg der Krankheitsfälle „wesentlich“ und gehe deutlich über das Maß in den üblichen Grippemonaten hinaus, sagte Pressesprecher Stephan Schnelle. Die Pfarreien reagierten auf die jeweilige Situation sehr flexibel. „Aus unserer Sicht funktioniert dies sehr gut.“

Anders als in der hessen-nassauischen Kirche kämen im Bistum Limburg die Ehrenamtlichen wieder häufiger zusammen, sagte Schnelle. In manchen Bereichen zeige sich sogar eine erhöhte Inanspruchnahme der Angebote.

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Und dann ist gut, denn mehr geht nicht.
Alles weitere kann ich in die Hände Gottes legen
und darauf vertrauen, dass er es wohl gut mit mir meint.
(Carsten Tag zu Prediger 9,10)

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