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Dekanat Westerwald

Dekan Dr. Axel Wengenroth festlich eingeführt

bonFestgottesdienst mit Frechblech

Gemischte Gefühle von Abschiedsschmerz und Vorfreude waren beim festlichen Gottesdienst in der Westerburger Schloßkirche und beim anschließenden Empfang in der Westerburger Stadthalle spürbar.

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Einerseits mussten Kollegen und Wegbegleiter Dekan Wolfgang Weik und zahlreiche Mitglieder der Dekanatssynodalvorstände der ehemaligen Dekanate Bad Marienberg und Selters verabschieden; andererseits konnte mit Dekan Dr. Axel Wengenroth, dem stellvertretenden Dekan Benjamin Schiwietz und einem im Januar gewählten Dekanatssynodalvorstand eine neue Leitung für das Evangelische Dekanat Westerwald begrüßt werden. 

Pröpstin Puttkammer entpflichtete Dekan Weik

Die Pröpstin für Nord Nassau, Annegret Puttkammer entpflichtete Wolfgang Weik von seinen Aufgaben als Dekan. Das Amt hatte er seit Juli 2011 bekleidet. Puttkammer würdigte die großen Verdienste Weiks um die Flüchtlingshilfe, die ökumenischen Kontakte und das geistliche Leben. Auch bei der Fusion der beiden Evangelischen Dekanate sei Weik das geistliche Zusammenwachsen wichtig gewesen, welche Inhalte und Werte verbinden. Sie sei dankbar, dass Wolfgang Weik nach einer Studienzeit ab August die Pfarrstelle in der Ev. Kirchengemeinde Ransbach-Baumbach-Hilgert übernehmen wolle, sagte Puttkammer.

Ehemalige DSV-Miglieder

Als weitere ehemalige Mitglieder der Dekanatssynodalvorstände in Bad Marienberg und Selters wurde verabschiedet: Annette Keßler aus Willmenrod, Pfarrer Ulrich Schmidt aus Alpenrod (Prodekan Dekanat Bad Marienberg), Pfarrerin Ilona Fritz aus Freirachdorf-Roßbach (Prodekanin Dekanat Selters), Michael Müller aus Montabaur (Präses Dekanat Selters), Pfarrer Oliver Sigle aus Dreifelden-Steinen und in Abwesenheit Brigitte Kopold aus Neuhäusel und Pfarrerin Gabriele Frölich aus Kroppach.

Dekan Dr. Axel Wengenroth eingeführt

Danach verpflichtete Pröpstin Puttkammer Dekan Dr. Axel Wengenroth in seinem neuen Amt. Der 54jährige war bisher Gemeindepfarrer in der Kirchengemeinde Gemünden. Seine Aufgaben  seien unter anderem die Unterstützung der Kirchenvorstände in ihren Aufgaben, der Kontakt der evangelischen Kirche in Ökumene und Gesellschaft und die Förderung neuer Entwicklungen, sagte Puttkammer.

Predigt über die Gemeinschaft der Christen

In seiner Predigt berichtete Dekan Wengenroth von einem Abendmahl, dass er auf einem Kreuzfahrtschiff mit einer philippinischen Crew feierte. Trotz der Unterschiede in Sprache, Herkunft und Kultur sei ihm diese Abendsmahlsfeier besonders eindrücklich in Erinnerung geblieben. Er habe vor Augen geführt bekommen, dass die Einheit der Kirche wahr sei. „Christus ruft uns in die Gemeinschaft der Christen“, sagte Wengenroth, „und jeder Christ ist dazu aufgefordert, dazu beizutragen.“ Die Kirche sei heilig, weil Christus sie berufe, führte Wengenroth aus, deshalb wolle er auch keine „deutschen Christen“. Christen gibt es an dieser Stelle nur ohne Adjektiv und andere Bestrebungen haben in unserer Kirche nichts zu suchen, sagte Wengenroth.

Neuer Dekanatssynodalvorstand

Im Anschluss führte Dekan Wengenroth den neuen Dekanatssynodalvorstand in den Dienst ein: Bernhard Nothdurft aus Neunkirchen (Präses), Pfarrer Benjamin Schiwietz (stellv. Dekan), Margit Limpert aus der Kirchengemeinde Wahlrod (stellv. Präses), Dieter Eller aus Altstadt, Ute Flügel aus Westerburg, Ricarda Schneider aus Wallmerod, Ulrike Haude aus Ransbach-Baumbach-Hilgert, Dr. Frank Griess aus Hachenburg, Pfarrer Winfried Wehrmann aus Wirges, Pfarrerin Swenja Müller (Schulpfarrerin Ev. Gymnasium Bad Marienberg), Pfarrer Axel Elsenbast aus Rennerod und in Abwesenheit Pfarrer Hilmar Lenz aus Hachenburg. Der Gottesdienst wurde musikalisch gestaltet vom Vox Humana Ensemble unter der Leitung von Dekanatskantor Christoph Rethmeier, der Blechblasformation Frechblech unter Leitung von Dekanatskantor Jens Schawaller und Kantorin Eva Maria Mombrei an der Orgel.

Empfang in der Stadthalle

Im Anschluss waren die Gottesdienstbesucher zu einem Empfang in die Stadthalle Westerburg eingeladen. Hier sprachen zahlreiche Redner ein Grußwort, unter anderem: Landrat Achim Schwickert, Dekan Ulrich Reichart (Dekanat Weilburg), Dekan i.R. Martin Fries sowie Vertreter aus Politik und katholischer Kirche.


Wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi.

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