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Feier anlässlich der Fusion

„Diakonie Hessen“ als starker Partner für Menschen in Not

EKHNGemeinsam stark: Diakonie Hessen

Hochrangige Vertreter aus Kirche, Politik und Gesellschaft feierten den Zusammenschluss zur „Diakonie Hessen“. Ministerpräsident Bouffier lobte die Diakonie als verlässliche Partnerin des Landes und schätzte sie als Mahnerin in Fragen der Sozialpolitik.

„Um der Menschen willen wollen wir eine Diakonie sein, eine Stimme – von der Pflege bis hin zur Flüchtlingsarbeit“, sagte Pfarrer Dr. Wolfgang Gern, Vorstandsvorsitzender Diakonie Hessen.  Anlass war der Festakt mit Vertretern aus Kirche, Politik und Gesellschaft, die die Fusion des Diakonischen Werkes in Hessen und Nassau (DWHN) und des Diakonischen Werkes in Kurhessen-Waldeck (DWKW)  zur „Diakonie Hessen“ am 30. August 2013 in Frankfurt am Main feierten.

Ministerpräsident vernimmt sozialpolitische Stimme der Diakonie

In seiner Begrüßungsrede zum Fusionsfest fand Gern deutliche Worte: „Dem schwächelnden Sozialstaat rufen wir zu, zumal in Gegenwart des Ministerpräsidenten: Was uns etwas wert ist, hat auch seinen Preis. Wenn es um Menschenwürde und sozialen Ausgleich geht, können wir die Politik nicht schonen.“ Allerdings machte er auch klar, dass Gottes Liebe auch die politisch Verantwortlichen einschließe. Als politischer Verantwortlicher ergriff der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier dann auch das Wort: „Das Land schätzt die Diakonie als Impulsgeberin und ehrliche Mahnerin in Fragen der Sozialpolitik und Wohlfahrtspflege.“ In seinem Grußwort lobte er die Diakonie als verlässliche Partnerin des Landes und umriss ihre wachsende Bedeutung: „Die Diakonie steht für gelebte Nächstenliebe und den Dienst am Menschen. Durch ihre Arbeit zählt sie zu den wichtigsten Stimmen für soziale Verantwortung in diesem Land. Mit der Fusion der beiden Diakonischen Werke erhält sie noch mehr Gewicht.“

“Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit, denn sie sollen satt werden“

Dem Festakt ging ein feierlicher Gottesdienst in der Heiliggeistkirche voraus. In seiner Predigt sagte Oberkirchenrat Johannes Stockmeier, Präsident der Diakonie Deutschland: „Wer heute die Bergpredigt verpasst, gibt die lebenswerte Gesellschaft von Morgen auf.“ Er betonte, dass mit den Inhalten der Bergpredigt durchaus Politik zu machen sei. Die große Botschaft der Bergpredigt sei: „Traut der Sanftmut viel zu, wenn ihr in Kirche genau so wie in Politik mal wieder übereinander herfallen wollt.“

Kompetenter Dienstleister im Gesundheits- , Pflege und Sozialbereich

Dem festlichen Gottesdienst und Festakt ist bereits am 4. Juli 2013 die Unterzeichnung des Fusionsvertrages  für die gemeinsame „Diakonie Hessen – Diakonisches Werk in Hessen und Nassau und Kurhessen-Waldeck e.V.“ voraus gegangen. Zuvor hatten die Synoden der EKKW und EKHN auf ihren Tagungen den Weg frei gemacht. In der Diakonie Hessen engagieren sich heute 39.000 hauptamtliche und 54.000 ehrenamtlich Mitarbeitende. Sie arbeiten in 738 Einrichtungen oder ambulanten Diensten und sind in 71 Dekanaten präsent.

Diese und weitere Einrichtungen gehören zu dem evangelischen Wohlfahrtsverband:

- 24 Krankenhäuser
- 129 Jugendhilfe-Einrichtungen und ambulante Dienste
- 55 Familienhilfe-Einrichtungen und ambulante Dienste
- 201 Altenhilfe-Einrichtungen
- 32 Hospiz-Einrichtungen und ambulante Dienste
- 160 Einrichtungen und ambulante Dienste der Behindertenhilfe
- 137 sonstige Einrichtungen und Dienste

Insgesamt stehen 41.913 Plätze für Hilfe suchende Menschen zur Verfügung.

Glück ist Verbundenheit,
also eben nicht die unverbundene Selbststeigerung,
die alles andere benutzt zur eigenen Optimierung.

(Fulbert Steffensky)

Johannes 1,16

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von Quelle: gettyimages, rusm

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