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Ökumene

Die EKHN pflegt Freundschaften in die ganze Welt

Anil Yanik/istockphoto.comSeit vielen Jahren unterhält die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau offizielle Partnerschaften zu Kirchen in Afrika, Asien, Europa und Nordamerika.Seit vielen Jahren unterhält die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau offizielle Partnerschaften zu Kirchen in Afrika, Asien, Europa und Nordamerika.

Kulturen, die aufeinander treffen – bereits seit Jahrzehnten pflegt die EKHN Freundschaften in der ganzen Welt. Ging es am Anfang noch darum, Menschen in Entwicklungsländern zu helfen, blickt das Zentrum Ökumene heute ganz anders auf die Beziehungen.

Christliche Gemeinschaft weltweit: „Der Gedanke der Solidarität und Gerechtigkeit ist unser Auftrag“, sagt Helga Rau. Die stellvertretende Leiterin des Zentrum Ökumene beschreibt, wie sehr sich die internationalen Beziehungen der EKHN in den vergangenen Jahren verändert haben. „Ursprünglich ging es uns hauptsächlich darum, den Menschen in Entwicklungsländern zu helfen“, sagt Rau. Manche der internationalen kirchlichen Partnerschaften bestehen seit über 25 Jahren. Inzwischen stehe der Austausch miteinander und Interesse an fremden Kulturen im Mittelpunkt. 

Blick über den Tellerrand

Das Zentrum Ökumene begleitet internationale Freundschaften zu zehn Ländern in Asien, Afrika, Europa und Nordamerika. Gemeinden und Gruppen können so weltweite ökumenische Erfahrungen sammeln und einen „Blick über den Tellerrand werfen“, sagt Rau. So gibt es beispielsweise regelmäßig Studienreisen oder Jugendaustausch, aber auch Seminare, Workshops oder Gottesdienste. „Der internationale Austausch ist regional verankert“, sagt sie. Das heißt, dass die Freundschaften vor allem von Gemeinden und Dekanaten gepflegt werden.

Vorurteile abbauen

„Es bereichert mich, wenn ich mit anderen Ideen und Wertvorstellungen konfrontiert werde“, sagt Rau. Sie ist Referentin für Partnerschaften in Afrika im Zentrum. Sie beschreibt, wie durch die internationalen Freundschaften Vorurteile abgebaut werden: „Wenn ich Konfirmanden frage: ‚Was verbindet ihr mit Afrika?‘, antworten viele: Safari, Tiere oder Aids“, erzählt sie. „Aber gerade durch unsere intensiven Beziehungen haben wir einen anderen Blick in das Leben vor Ort und können den Jugendlichen eine eigene Sicht vermitteln.“

Das sei nicht immer einfach, beschreibt die Referentin. „Natürlich gibt es bei solchen Beziehungen Reibungspunkte. Zum Beispiel hat Autorität in Ghana eine ganz andere Bedeutung als bei uns.“ Dennoch beschreibt sie die Partnerschaft als erfolgreich: „Wir haben zum Beispiel nicht nur in der schwierigen Zeit der Apartheid in Südafrika zusammengehalten. Die intensiven Beziehungen bestehen auch heute noch und viele persönliche Freundschaften sind in dieser Zeit entstanden. Das führt zu einer Wertschätzung des Einzelnen, egal wo er herkommt.“

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