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Virtuelles Treffen am 12. März

Digitale Synode live: Von Ukraine bis Gebäude

EKHN/RahnDigitale EKHN-Synode am 12. März 2022Digitale EKHN-Synode am 12. März 2022

Am Samstag trifft sich die hessen-nassauische Kirchensynode digital. Sie beschäftigt sich auch mit dem Thema Ukraine. Ansonsen steht der Reformprozess „ekhn2030“ mit weitreichenden Entscheidungen zu Gebäuden und Nachbarschaftsräumen im Mittelpunkt.

EKHN/RahnDigitale EKHN-Synode am 12. März 2022 mit Präses Ulrich OelschlägerDigitale EKHN-Synode am 12. März 2022 mit Präses Ulrich Oelschläger

Die Synode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat am Samstagmorgen ihre eintägige digitale Tagung begonnen. Vom Organisationszentrum im Frankfurter Dominikanerkloster aus sind die 140 Delegierten per Videoschalte miteinander verbunden. Auf der aktuellen Agenda des mit einem Parlament vergleichbaren Kirchengremiums steht auch das Thema Krieg in der Ukraine. Die Synode will darüber beraten, wie der seit 2015 bestehende Flüchtlingsfonds aufgestockt werden kann, um hierzulande Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine zu unterstützen. Zur Entscheidung steht dabei ein Hilfspaket über eine Million Euro. Die Abstimmung wird gegen 13 Uhr erwartet. Daneben wird Bischof Jerzy Samiec aus der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen gegen Mittag live in das virtuelle Plenum zugeschaltet. Er will über die Hilfsmaßnahmen der evangelischen Partnerkirche der EKHN für Geflüchtete berichten. 

Zukunft der Gebäude und Nachbarschaftsräume im Fokus

Im Mittelpunkt des digitalen Treffens steht aber die Weiterarbeit am Reformprozess „ekhn2030“. So soll etwa über ein neues Gebäudekonzept beschlossen werden, das vor allem die Zukunft der rund 900 Gemeindehäuser in den Blick nimmt. „ekhn2030“ schlägt zugleich vor, dass die Kirchengemeinden stärker als bisher kooperieren sollen. Im Blick sind dabei regionale Vernetzungen der Gemeinden untereinander aber auch mit ökumenischen, kommunalen und anderen zivilgesellschaftlichen Partnern. Auch hier wird die abschließende Beratung erwartet, wie die sogenannten neuen „Nachbarschaftsräume“ konkret ausgestaltet werden können. Die Tagung wird live ins Internet gestreamt unter www.ekhn.de/synode

Letztes offizielles Treffen der aktuellen Kirchensynode 

Es ist auch das letzte reguläre Treffen in der Legislaturperiode der Zwölften Kirchensynode unter ihrem Präses Ulrich Oelschläger. Am 19. Mai tritt dann die neue Kirchensynode zu ihrer konstituierenden Sitzung zusammen. Die Synode ist gemäß der Kirchenordnung das „maßgebende Organ“ der hessen-nassauischen Kirche. Ihre ehrenamtlichen Delegierten beschließen Gesetze und wählen die wichtigsten Leitungsämter. Die EKHN hat rund 1,4 Millionen Mitglieder. Sie erstreckt sich auf ein Gebiet zwischen Biedenkopf und Neckarsteinach. Zu ihr gehören auch Regionen in Rheinland-Pfalz.

Mehr zur Synode: www.ekhn.de/synode 

 

 

Tu, was zu tun kannst.
Und dann ist gut, denn mehr geht nicht.
Alles weitere kann ich in die Hände Gottes legen
und darauf vertrauen, dass er es wohl gut mit mir meint.
(Carsten Tag zu Prediger 9,10)

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