Fanjubel und die Anfahrt zur Synode
Europa-League: Daumen drücken für die Eintracht
Bildquelle: Mathis Eckert
18.05.2022
sk
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Am 18. Mai 2022 kann die Frankfurter Eintracht Großes erreichen. Und viele aus der EKHN drücken die Daumen. „Fliegt, ihr Adler, fliegt! Viel Erfolg!“, wünscht etwa Kirchenpräsident und Fußball-Fan Volker Jung schonmal der Eintracht - frei nach einem Bibelwort aus Jesaja 40,31. Nur noch ein Sieg trennt die Adler vom Main vom größten Erfolg seit Jahrzehnten.
Stadionpfarrer: Historischer Sieg möglich
„Auf den Einzug in ein Finale haben die Menschen in Frankfurt lange gewartet“, weiß Stadionpfarrer und Eintracht-Kenner Eugen Eckert. Er war live beim Halbfinalsieg der Eintracht gegen West Ham United im Deutsche Bank Park dabei. Schon da sprach Eckert von einem „historischen Sieg“.
Gespielt wird im Finale der Europa League gegen das Team der Glasgow Rangers in Sevilla. Neben den rund 40.000 Zuschauern im Stadion werden viele Fußball-Fans aus Deutschland und Schottland in der spanischen Stadt erwartet. Dort wird ähnlich wie kürzlich zum Viertelfinale in Barcelona ein wahres Fan-Fest erwartet: An mehreren Stellen soll es Public Viewings geben. Auch im Deutsche Bank Park wird Public Viewing ermöglicht.
Feiern auf dem Römer geplant
Sevilla und Frankfurt befinden sich im Ausnahmezustand. Und das wird wohl auch am Donnerstag noch so sein. Denn wie immer das Spiel ausgeht, die Eintracht-Fans wollen ihre Mannschaft mit einem Auto-Corso und Jubelstürmen auf dem Römer feiern. Sogar etliche Hochzeiten hat die Stadt Frankfurt vorsichtshalber abgesagt.
EKHN-Synode muss wegen der Eintracht umplanen
Und nicht nur das: Der Siegeszug der Eintracht wirbelt auch die Synode der EKHN durcheinander. Denn während die Eintracht sich auf den Straßen feiern lässt, will die Synode im Dominikanerkloster in der Frankfurter Innenstadt die Weichen für ihre Zukunft stellen.
Der ursprünglich für Donnerstagmorgen in der Frankfurter Paulskirche geplante Eröffnungsgottesdienst muss deshalb in die Heiliggeistkirche verlegt werden. Mit einem Verkehrschaos zum Auftakt der Synode ist in der Innenstadt ohnehin zu rechnen. Deshalb sollten Besucher und Besucherinnen Verkehrsbehinderungen und Straßensperrungen einplanen. Zudem sind bereits ab Donnerstag mehrere Parkhäuser in der City gesperrt.