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Krippenausbau

„Für die Kleinen ist der Übergang von der Familie in die Krippe eine große Herausforderung“

EKHNUlrike Scherf ist die Stellvertreterin des Kirchenpräsidenten

Ulrike Scherf, die Stellvertreterin des Kirchenpräsidenten, pocht beim Ausbau der Krippen auf Qualität und Kindeswohl.

Darmstadt, 1. August 2013. „Wir brauchen nicht nur eine Masse an Kinderkrippenplätzen, wir brauchen gute Einrichtungen mit gut geschultem Personal, die die Unterdreijährigen in ihrer wichtigen und verletzlichen Lebensphase gut begleiten.“ Darauf hat die Stellvertreterin des Kirchenpräsidenten Ulrike Scherf einen Tag vor Inkrafttreten des Kinderförderungsgesetzes am 1. August 2013 hingewiesen. Die aktuelle öffentliche Debatte um den Rechtsanspruch auf Krippenplätze werde zu einseitig auf die Steigerung der Platzzahlen hin geführt. Wichtig seien aber insbesondere die fachlichen und menschlichen Voraussetzungen für die Kinder.

Gravierende Folgen für die Emotionalität und die künftige Persönlichkeitsentwicklung

Scherf betonte: „Für die Kleinen ist der Übergang von der Familie in die Krippe eine große Herausforderung. Die Kinder sind in einer prägenden Zeit, deshalb kann es gravierende Folgen für ihre Emotionalität und die künftige Persönlichkeitsentwicklung haben, wenn dieser Übergang nicht gut gelingt.“ Das verlange von den Fachkräften eine hohe Kompetenz und ein tiefes Verständnis für die Situation der Kinder. Deshalb habe die EKHN dafür extra ein verbindliches Ausbildungsmodul entwickelt, das die Fachkräfte in einem fünftägigen Grundkurs für diese Arbeit qualifiziere.

EKHN hat 800 neue Plätze geschaffen

Die EKHN hat außerhalb von Frankfurt seit 2008 80 neue Krippengruppen mit circa 800 Plätzen neu geschaffen. Dafür ist ein Extrabudget in Höhe von 8 Mio. Euro investiert worden. Zusätzlich wurden in Frankfurt 1000 weitere Plätze in evangelischen Kitas geschaffen. Insgesamt betreibt die EKHN 600 Kitas. Das ist etwa jede dritte von allen in ihrem Kirchengebiet. Darin sind 42.300 Plätze. Sie stehen allen Kindern unabhängig von der religiösen Orientierung ihrer Eltern offen. Die EKHN gab im Jahr 2012 für ihre Kitas - obwohl es sich um eine kommunale Aufgabe handelt – aus eigenen Kirchensteuermitteln 34,2 Mio. Euro aus. Jeder Platz wurde also mit 810 Euro pro Jahr gefördert.

Gib uns Vertrauen, Gott, in diesen Zeiten.
Gelassenheit, Besonnenheit und Mut.
Und gib uns Freundlichkeit. Die soll sich ausbreiten.
In unseren Herzen und in unserem Land und überhaupt.

(Doris Joachim)

Doris Joachim

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von gettyimages_stockam

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