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Religionen

Gläubige gründen „Junges Abrahamisches Forum“

zanskar/istockphoto.com

Angesichts der Ausbreitung von Antisemitismus und antimuslimischem Rassismus haben junge Juden, Christen, Muslime und Bahai in Frankfurt am Main das Junge Abrahamische Forum gegründet. Ziel ist ein gutes Miteinander von Angehörigen dieser abrahamischen Religionen und die Verringerung von Antisemitismus, antimuslimischem Rassismus, Menschenfeindlichkeit und Gewalt.

Junge Gläubige verschiedener Religionen haben in Frankfurt am Main das „Junge Abrahamische Forum“ (JAF) gegründet. Ziel sei angesichts der Ausbreitung von Antisemitismus und Islamfeindlichkeit, das gegenseitige Verständnis der Religionen zu verbessern, teilte der Initiator, das Abrahamische Forum in Deutschland, in Darmstadt mit. Gefördert werde das Forum unter anderem durch das Bundesinnenministerium.

Das JAF möchte nach Angaben des Abrahamischen Forums bei seiner Arbeit auch offen für andere Religionen sowie Atheisten sein. Die jungen Menschen wollten gemeinsam etwa Schulen besuchen und mit ihren Anliegen gezielt die junge Generation ansprechen. Junge Gläubige bis 30 Jahre sollten sich bei Interesse an das Abrahamischen Forum wenden.

Erstes Treffen in Bleidenstadt

Ein erstes regionales Team habe sich bereits im Rhein-Main-Gebiet zusammengefunden, sagte Jürgen Micksch, Geschäftsführer des Abrahamischen Forums, dem Evangelischen Pressedienst (epd). Die achtköpfige, interreligiöse Gruppe habe bereits im vergangenen März eine erste Veranstaltung in Bleidenstadt bei Wiesbaden ausgetragen. Auch habe es schon Gespräche mit weiteren Städten über Team-Gründungen wie zum Beispiel Dresden gegeben, sagte Micksch.

Das 2001 in Deutschland gegründete Abrahamische Forum mit Sitz in Darmstadt schickt unter anderem interreligiöse Teams mit Vertretern von Muslimen, Juden, Christen und Bahai zu Informations- und Diskussionsveranstaltungen an Schulen, Kirchengemeinden, Moscheen und Synagogen. Seit Anfang 2016 arbeiten Gruppen des Abrahamischen Forums auch in Ägypten und Israel.

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Und dann ist gut, denn mehr geht nicht.
Alles weitere kann ich in die Hände Gottes legen
und darauf vertrauen, dass er es wohl gut mit mir meint.
(Carsten Tag zu Prediger 9,10)

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