Herzlich Willkommen! Entdecken Sie, welche Angebote der EKHN zu Ihnen passen. Über das Kontaktformular und auf facebook sind wir offen für Ihre Anregungen.

Menümobile menu

Kirchensteuer

Hessischer Landtag berät Änderung des Kirchensteuergesetzes

Colourbox.comKen ist schwulKen ist schwul

Der hessische Landtag überlegt, verpartnerte Paare gleichen Geschlechts steuerlich künftig wie Ehepaare zu behandeln.

Der Hessische Landtag hat am Mittwoch in erster Lesung Änderungen am Kirchensteuergesetz beraten. Wie Kultusminister Alexander Lorz (CDU) in Wiesbaden sagte, sollen in dem Gesetzestext gleichgeschlechtliche Lebenspartner künftig wie Ehegatten behandelt werden. Die Änderung sei nach einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts von 2013 nötig.

Bisher werden die Kirchensteuern, die ein alleinverdienender Ehepartner zahlt, aufgeteilt, wenn die Ehegatten nicht der gleichen Konfession angehören. Die Steuern werden in dem Fall beispielsweise anteilig an die evangelische und die katholische Kirche überwiesen, wie es in der Begründung zum neuen Gesetzentwurf heißt. Künftig solle diese Praxis auch bei gleichgeschlechtlichen Lebenspartnern möglich sein.

Wie Lorz weiter sagte, soll der sogenannte „Reuemonat“ in Hessen abgeschafft werden. Danach entfällt die Kirchensteuerpflicht für denjenigen, der aus der Kirche austritt, erst im übernächsten Monat nach dem getätigten Austritt. Der Minister sagte, der „Reuemonat“ sei auch in anderen Bundesländern nicht mehr vorgesehen. Die hessischen Kirchen hätten der geplanten Änderung zugestimmt.

Alle Nachrichten zum Thema Kirche und Geld

© epd: epd-Nachrichten sind urheberrechtlich geschützt. Sie dienen hier ausschließlich der persönlichen Information. Jede weitergehende Nutzung, insbesondere ihre Vervielfältigung, Veröffentlichung oder Speicherung in Datenbanken sowie jegliche gewerbliche Nutzung oder Weitergabe an Dritte ist nicht gestattet.

Unser Glaube kann davon ausgehen,
dass Gott mit seiner ganzen Kraft
bei den Schwachen auf uns wartet.

to top