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Karl Heinrich Schäfer für langjähriges Ehrenamt geehrt

Hessischer Verdienstorden für früheren Präses

Wiesbaden, 30. März 2012. Dr. Karl Heinrich Schäfer, der frühere Präses der Kirchensynode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), wird für sein langjähriges ehrenamtliches Wirken geehrt.

Kultusministerin Dorothea Henzler überreicht ihm heute in Wiesbaden den Hessischen Verdienstorden. Schäfer ist Direktor am Landesrechnungshof in Darmstadt und Honorarprofessor an der Evangelischen Hochschule Darmstadt. Schäfer ist seit 2010 auch Träger der höchsten Auszeichnung der EKHN, der MartinNiemöller-Medaille.

Ehrenamtliches Engagement
Von 1991 bis 2003 war Schäfer Mitglied im Kirchenvorstand Naurod. Von 2003 bis 2010 gehörte er der Dekanatssynode Wiesbaden an. Von 1992 bis 1994 war er Mitglied im Vorstand der Kirchensynode sowie in der Kirchenleitung der EKHN. Im April 1994 wählte ihn die Synode zu ihrem Präses. Zum Ende der dritten Amtszeit schied er 2010 aus. Seit 2003 gehört Schäfer der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) sowie der Diakonischen Konferenz der EKD an. Schäfer engagierte sich im Beirat der Diakonischen Akademie Stuttgart, in der Evangelischen Akademie Arnoldshain, im Vorstand des Fliednervereins Rockenberg sowie im Arbeitskreis Sport und Justizvollzug und im Landeskontaktausschuss Kirche und Sport. Schäfer ist seit 1972 Mitglied der SPD. Für die Partei übernahm er 1981 bis 1989 Verantwortung als Faktionsvorsitzender im Ortsbeirat Wiesbaden-Naurod und in der kirchenpolitischen Kommission Hessen.

Präses Oelschläger: „Gesellschaftspolitisch wichtige Impulse gesetzt“
Der amtierende Präses der Kirchensynode der EKHN Dr. Ulrich Oelschläger gratulierte Schäfer zur
Verleihung des hessischen Verdienstordens. Das Land Hessen trage durch diese Ehrung auch der
Tatsache Rechnung, dass Schäfer „als Präses der Synode immer auch gesellschaftspolitisch wichtige
Impulse gesetzt“ habe.
Der Hessische Verdienstorden wird seit 1989 zur Würdigung hervorragender Verdienste um das Land
Hessen und seine Bevölkerung vom Ministerpräsidenten verliehen. Seit 1998 wird er in zwei Stufen
verliehen, als Hessischer Verdienstorden und als Hessischer Verdienstorden am Bande.

Zur Person
Prof. Dr. Karl Heinrich Schäfer wurde am 8. September 1947 in Lich/Oberhessen als Sohn eines
Pfarrers geboren. Nach dem Abitur 1966 in Friedberg studierte er Rechtswissenschaft in Gießen und
Heidelberg. 1973 wurde er Richter am Landesgericht Siegen sowie am Arbeitsgericht Plettenberg.
1975 übernahm er die ständige Vertretung an der Justizvollzugsanstalt (JVA) Butzbach und wurde
1977 Leiter der JVA Schwalmstadt. Noch im gleichen Jahr wurde er Referatsleiter im Hessischen
Ministerium der Justiz (HMdJ). 1982 übernahm er die Leitung der JVA Butzbach. 1983 wechselte er
wieder als Referatsleiter für EDV-Organisation und Gestaltung des Vollzugs in das Ministerium
zurück. 1994 stieg er zum Stellvertretenden Leiter der Abteilung Justizvollzug im HMdJ auf. 2002 ging
er als Direktor an den Hessischen Rechnungshof, wo er die Prüfungsabteilung für Personal,
Organisation und IT-Kommunikation leitet. Schäfer promovierte 1986 zum Dr. jur. an der Universität in
Mainz, Von 1984 bis 1996 hatte er einen Lehrauftrag für Strafvollzugsrecht an der Fachhochschule in
Frankfurt. Seit 2004 hat er einen Lehrauftrag an der Evangelischen Fachhochschule in Darmstadt
inne. Seit 2005 ist er dort Honorarprofessor.

Verantwortlich: gez. Pfarrer Stephan Krebs, Pressesprecher der EKHN

Glück ist Verbundenheit,
also eben nicht die unverbundene Selbststeigerung,
die alles andere benutzt zur eigenen Optimierung.

(Fulbert Steffensky)

Johannes 1,16

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von Quelle: gettyimages, rusm

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