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Ökumenischer Kirchentag in der Region

Kirchentag: Unsere Highlights aus Hessen-Nassau

EKHN/RahnÖkumenischer Kirchentag: Flaggen auf dem Frankfurter RömerbergÖkumenischer Kirchentag: Flaggen auf dem Frankfurter Römerberg

Vom Segensroboter über das Entschwörungsseminar bis zur digitalen Schnitzeljagd im Odenwald: Mehr als 100 Angebote gibt es rund um den Ökumenischen Kirchentag aus der Region. Hier eine kleine Auswahl der Highlights aus Hessen-Nassau.

Der 3. Ökumenische Kirchentag (ÖKT) in Frankfurt hat  am Donnerstag (13. Mai) pandemiebedingt mit digitalen und vielen dezentralen Veranstaltungen begonnen. Auch die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) ist aktiv dabei als eine der gastgebenden Kirchen. Mehr als 100 regionale Angebote und Aktionen gibt es rund um den ÖKT.

Besondere Veranstaltungen auf dem ÖKT 

Ein Tisch: Neue Perspektiven an der Hauptwache

Seit dem Wochenende setzen die gastgebenden Kirchen in Frankfurts Innenstadt bereits ein besonderes Zeichen zum Ökumenischen Kirchentag. Im Herzen der Mainmetropole haben die hessen-nassauische Kirche sowie das Bistum Limburg zusammen mit den weiteren gastgebenden Kirchen einen überdimensionalen Tisch aufgebaut. Die 28 mal acht Meter große und bis zu zwei Meter hohe Riesen-Tafel auf der Hauptwache soll zum Perspektivwechsel Mut machen. Er wird zudem beispielsweise vom Hotel- und Gastronomieverband Hessen oder der katholische Basisinitiative Maria 2.0 für Aktionen genutzt. 
⇒ https://www.ekhn.de/aktuell/detailmagazin/news/ein-riesen-tisch-zum-oekumenischen-kirchentag.html

Schaut hin: besonderer Stadtrundgang durch Frankfurt

Bei einem weiteren gemeinsamen Projekt zum ÖKT laden die gastgebenden Kirchen dazu ein, die Stadt Frankfurt auf ganz neue Weise zu erkunden. Neun menschengroße Buchstaben entlang des Leitworts des Kirchentages „schaut hin“ führen ab 11. Mai an neun charakteristische Orte. Sie laden dort dazu ein, ganz genau hinzuschauen. Zwischen Hauptbahnhof, Museumsufer und Europäischer Zentralbank werden so überraschende Einblicke und Ausblicke eröffnet. Und es wird auch Gelegenheit gegeben, für den einen oder anderen „Selfie“-Schnappschuss. 
⇒ https://www.oekt.de/schaut-hin-frankfurt

Eins: Oratorium reist in die christliche Vergangenheit

Als unumstrittener musikalischer Höhepunkt des ÖKT gilt die Uraufführung des Oratoriums „Eins“. Das Stück ist eine moderne Zeitreise zurück zu den Anfängen des Christentums. Ursprünglich als Riesenchor im Frankfurter Waldstadion geplant, finden sich jetzt die Stimmen digital zusammen. Es entsteht ein kompositorisches, organisatorisches und technisches Meisterstück. Die Idee dazu hatte Hessen-Nassaus Landeskirchenmusikdirektorin Christa Kirschbaum und Diözesankirchenmusikdirektor Andreas Großmann vom Bistum Limburg. Das Projekt wurde daraufhin von Anfang an konsequent ökumenisch weiterentwickelt unter anderem von dem hessen-nassauischen Pfarrer und Musiker Eugen Eckert. Die digitale Uraufführung war am 14. Mai um 20 Uhr. Hier ein Blick ins Making Of:  
⇒ https://www.ekhn.de/aktuell/detailmagazin/news/oekumenischer-kirchentag-viele-stimmen-werden-eins.html

Futurica: Evangelische Jugend blickt in die Zukunft

Während das Oratorium in die Vergangenheit reist, blickt das Evangelische Jugendpfarramt in Frankfurt und Offenbach während des ÖKT in die Zukunft. Bei dem interaktiven Online-Kongress „Futurica“  wollen Jugendliche am 15. Mai ab 11 Uhr die Stadt der Zukunft entwickeln. Dabei soll es mit Expertinnen und Experten aus ganz Deutschland vor allem um Themen wie Nachhaltigkeit und Klimawandel gehen. 
⇒ https://futurica.de/

HeavenraDIO: Funkt aus Frankfurt

Nachrichten, Talks und Beiträge vom Ökumenischen Kirchentag in Frankfurt sendet „heavenradio“. Ein junges Team von Nachwuchsjournalistinnen und -journalisten bringt die Beiträge vom Frankfurter Medienhaus der EKHN aus live zu den Hörerinnen und Hörern. Acht Reporterinnen und Reporter wurden zuvor in einem deutschlandweiten Casting für das Radioprojekt zum Ökumenischen Kirchentag ausgewählt. Das Programm startet schon am 11. Mai. Im Rhein-Main-Gebiet ist es auf UKW 92,9 zu empfangen – außerdem als Livestream auf heavenradio.de. 
⇒ www.haevenradio.de

Ökumene: Entschwörungstraining für Anfänger

Das Zentrum Oekumene der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau und der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck bietet zum ÖKT ebenfalls ein besonderes Rahmenprogramm an. Neben Veranstaltungen zu den Menschenrechten und einem interaktiven Gottesdienst mit der tschechischen Partnerkirche bietet es auch ein „Entschwörungsseminar“ an. Die Referierenden zeigen am 15. Mai ab 10 Uhr wie sich kruden Thesen etwas entgegensetzen lässt. Anmeldung erforderlich: 
⇒ https://www.zentrum-oekumene.de/de/veranstaltungen/detailseite/verschwoerungen-zwischen-facts-fakes-und-fiction/

Hessen-Nassau auf dem ÖKT:
Kirchenpräsident, Segensroboter und mehr

Zahlreiche Persönlichkeiten aus der gastgebenden evangelischen Kirche wirken im digitalen Programm des Kirchentags mit. Der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung stellt sich beispielsweise digital den Fragen der ÖKT-Teilnehmenden am 15. Mai ab 11 Uhr bei der Veranstaltungsreihe „Im Gespräch“. (⇒ https://www.oekt.de/index.php?id=188#session/135527101/V.DHP-010). Jung ist zudem am bereits ausgebuchten Workshop #digitale Kirche am gleichen Tag beteiligt. Schließlich wird Volker Jung die Liturgie des Schlussgottesdienstes „Schaut hin – blickt durch – geht los“ am 16. Mai ab 10 Uhr mitgestalten. Die Feier wird im ZDF live übertragen. ⇒ https://rundfunk.evangelisch.de/kirche-im-tv/zdf-gottesdienst/gottesdienst-zdf-16-mai-2021-oekumenischer-kirchentag-11441

Hessen-Nassaus Stellvertretende Kirchenpräsidentin Ulrike Scherf stellt sich unterdessen der Frage „Wie glaubwürdig sind die Kirchen?“ am 15. Mai um 17 Uhr. ⇒ https://www.oekt.de/programmsuche#session/130015102/V.DHP-004.

Der Präses der Kirchensynode, Ulrich Oelschläger, wird am 13. Mai um 12 Uhr zum Gespräch mit der Präsidentin des Diözesanrats des Bistums Limburg, Ingeborg Schillai, sowie den Präsidenten des Ökumenischen Kirchentags Bettina Limperg und Thoms Sternberg am großen Tisch an der Frankfurter Hauptwache erwartet.

Und auch der wohl populärste evangelische Akteur der Region wird sich nun auf dem Kirchentag zeigen. Der Segensroboter „BlessU2“ der EKHN, der 2017 auf der Weltausstellung der Reformation in Wittenberg für Furore sorgte, bekommt einen Gastauftritt bei der Veranstaltung „Von Apps, Algorithmen und Aufbrüchen“  am 15. Mai ab 10 Uhr
⇒ https://www.oekt.de/index.php?id=188#session/134014101/V.DDI-001

ÖKT in der Region

Über 100 Angebote von Kirchentagsflaggen in Darmstadt über Klima-Wochenende im Vogelsberg bis zum Zoom-Gottesdienst im Westerwald

Der Kirchentag soll angesichts der Corona-Pandemie auch dezentral und sicher gefeiert werden. So heißt es beispielsweise „Sehen! Staunen! Ausprobieren!“ im Dekanat Vorderer Odenwald. Dekanatsjugendreferentin Manuela Bodensohn hat mit Teamerinnen und Teamern eine digitale Schnitzeljagd zum Leitwort des Kirchentags „schaut hin“ für die Region entworfen. In dem „Actionbound“-Spiel sind vier verschiedenen Runden versteckt. Mehr dazu und den nötigen QR-Code gibt es hier: ⇒ https://actionbound.com/bound/schauthin-2021.

Mit Lesungen, Musik und Vogelsberger Landperspektive beteiligen sich die katholische und evangelische Kirche aus Oberhessen am ÖKT. Sie schauen zum Beispiel mit Online-Diskussionen und digitalen Lesungen über das ganze Himmelfahrtswochenende hinweg ab 13. Mai auf ein Schwerpunktthema des Ökumenischen Kirchentages: Schöpfung und Klimakrise. Komplettes Programm:
⇒ www.vogelsberg-evangelisch.de/kirchentag

Unterdessen brechen im Taunus die Kirchengemeinden in Heidenrod zu Christi-Himmelfahrt am 13. Mai ökumenisch zu einer „Spirituellen Fahrradtour“ auf. Nach der offiziellen Auftaktveranstaltung des Ökumenischen Kirchentags, die im Fernsehen übertragen wird, können sich Interessierte um 11 Uhr auf Abstand aber dennoch geistlich verbunden mit einem spirituellen Impuls auf den Weg machen. Anmeldung erforderlich: pfarrei@heiligefamilie.info, Telefon 0 61 24 – 7 23 70

Im Westerwald laden die Kirchengemeinden unter dem Motto „kommt und seht“ zu ökumenischen Gottesdiensten ein. Zu den Gemeinden, die im Evangelischen Dekanat Westerwald den Kirchentag feiern, gehören beispielsweise die evangelischen Kirchengemeinden Höhr-Grenzhausen, Montabaur und Neuhäusel. Am Samstag, 15. Mai, gestalten die drei Gemeinden um 19 Uhr einen Gottesdienst per Zoom (Meeting-ID 82593818858).

Gleichzeitig machen Fahnen im Stadtzentrum von Darmstadt auf den ÖKT und ein umfassendes Programm vor Ort aufmerksam. Im Rahmen eines evangelisch-katholischen Glaubensfestes wird dort beispielsweise am 15. Mai um 17 Uhr ein ökumenischer Gottesdienst des Evangelischen und Katholischen Dekanats sowie der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) zum Thema „Hinschauen – aufeinander hören – Zusammenhalt stärken“ in der Stadtkirche gefeiert. Eine Anmeldung ist nötig. Mehr Informationen zum ökumenischen Programm in Darmstadt:
⇒ https://evangelisches-darmstadt.de/darmstadt-stadt/startseite/einzelansicht/news/3-oekumenischer-kirchentag-in-darmstadt.html

Auch in Wiesbaden und Mainz laden zahlreiche Kirchengemeinden ab dem 13. Mai zu ökumenischen Andachten und Aktionen anlässlich des Kirchentags ein. Bei Präsenz-Gottesdiensten ist eine Anmeldung zwingend erforderlich.

Mehr zu Wiesbaden:
⇒ https://www.dekanat-wiesbaden.de/startseite/einzelansicht/news/oekumenischer-kirchentag-regionale-angebote.html

Mehr zu Mainz:
⇒ https://mainz-evangelisch.de/startseite/einzelansicht-news-startseite/news/schaut-hin-der-oekt-digital-und-dezentral.html.

Noch mehr regionale Veranstaltungen in Hessen und Nassau:

ÖKT in Friedrichsdorf und Hochtaunus

ÖKT in Mainz

ÖKT im Rheingau-Taunus

ÖKT im Rhein-Lahn-Gebiet

ÖKT im Vorderen Odenwald

ÖKT im Westerwald

ÖKT in Wiesbaden

Weitere Infos zum ÖKT:

mehr über den Ökumenischen Kirchentag

Was auch geschehen mag,
welcher Virus die Welt in Schrecken versetzt
oder welche selbstverschuldeten Emissionen unsere Schöpfung
und ihr Klima in die Knie zwingen,
welche Berge im übertragenen Sinne auch umfallen,
Gott hat versprochen „meine Gnade soll niemals von dir weichen
und der Bund meines Friedens soll nicht hinfallen.“

(Anke Leuthold zu Jesaja 54,10)

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