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Deutscher Ethikrat

Kurhessicher Bischof in Ethikrat berufen

EKKW/medio.tv/schaudernaBischof Martin Hein

Martin Hein, Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW), ist zum Mitglied des Deutschen Ethikrates berufen worden. Er folgt auf den Theologen Wolfgang Huber.

Der Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW), Martin Hein, ist auf Vorschlag der Bundesregierung von Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) zum Mitglied des Deutschen Ethikrates berufen worden. Hein folgt nach Angaben des Ethikrates zum 13. November dem evangelischen Theologen Wolfgang Huber, dessen vierjährige Mitgliedschaft im Juni endete, wie die EKKW am Dienstag in Kassel mitteilte.

Hein hat in den vergangenen Jahren wiederholt deutlich zu ethischen Fragen wie etwa der Präimplantationsdiagnostik, der Intensivmedizin oder der Sterbehilfe öffentlich Stellung bezogen. Jüngst hatte er sich in die Diskussion um eine rechtliche Regelung des assistierten Suizids eingeschaltet. Seine Berufung bezeichnete er in einer ersten Reaktion als eine Würdigung seiner bisherigen Arbeit, zugleich aber auch als eine große Herausforderung angesichts der ethischen Fragen in der Gesellschaft.

Der Deutschen Ethikrat besteht aus 26 Mitgliedern, die in besonderer Weise naturwissenschaftliche, medizinische, theologische, philosophische, ethische, soziale, ökonomische und rechtliche Belange repräsentieren. Im Deutschen Ethikrat sollen unterschiedliche ethische Ansätze und ein plurales Meinungsspektrum vertreten sein. Zu seinen Aufgaben zählt es unter anderem, eine gesellschaftliche Diskussion über ethische, gesellschaftliche, naturwissenschaftliche, medizinische und rechtliche Fragen zu fördern und Empfehlungen für politisches und gesetzgeberisches Handeln zu erarbeiten.

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Epheser 2,19

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von gettyimages /nottomanv1

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