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Amal, Frankfurt!

Medienportal mit regionalen Nachrichten in Heimatsprachen Geflüchteter

© amalberlin.deTeam Amal, Frankfurt!Sechs Journalist:innen aus Afghanistan, Syrien und der Ukraine berichten im deutschen Exil über Wissenswertes rund um Frankfurt, damit Geflüchtete sich schneller in der neuen Umgebung zurechtfinden

Wie erfahren Geflüchtete, was in ihrer neuen Umgebung los ist? Das Nachrichtenportal „Amal“ berichtet in ukrainischer, persischer und arabischer Sprache über Politik, Veranstaltungen und Bräuche in Deutschland. Jetzt startete der Lokalteil „Amal, Frankfurt!“ aus den Räumen des Gemeinschaftswerks der Evangelischen Publizistik (GEP).

„Nur wer weiß, was passiert, kann sich beteiligen und mitreden. Dies ist das Motto der erfolgreichen Nachrichtenplattform Amal, die seit 2016 in Berlin und seit 2019 in Hamburg jeweils lokale Nachrichten in den Heimatsprachen der neu ankommenden Geflüchteten anbietet. Aktuell, verlässlich und professionell berichtet Amal über alles, was in den jeweiligen Städten wichtig ist: Politik, Kultur und das Neueste aus den Communitys der Neuangekommenen.

Frankfurt: Sechs Journalist:innen aus Afghanistan, Syrien und der Ukraine dabei

Am 10. Januar 2023 kommen News aus dem Rhein-Main-Gebiet dazu unter „Amal, Frankfurt!“ www.amalfrankfurt.de. Sechs Journalistinnen und Journalisten im Exil betreuen das Angebot: Sona Sahar und Parwiz Rahimi aus Afghanistan, Souzan Nasri und Haytham Abo Taleb aus Syrien und Olena Iskorostenska und Tamriko Shoshуashvili aus der Ukraine veröffentlichen bereits seit Oktober regelmäßig auf Facebook und Instagram aktuelle Nachrichten und bauen die Social-Media-Communitys auf.

Unterschiedliche News für verschiedene Communities

Dabei wird nicht ein und derselbe Text in die drei Sprachen übersetzt, sondern die News sind auf die unterschiedlichen Zielgruppen zugeschnitten. Julia Gerlach, Projektleiterin bei Amal, erklärt mit Blick auf statistische Auswerktungen: „Die Ukrainer:innen interessieren sich sehr dafür, was man in Frankfurt unternehmen kann, welche Weiterbildungsmöglichkeiten es gibt und die deutsch-ukrainische Politik.“  Bei der afghanischen Communiy kämen Infos rund um die Aufenthaltserlaubnis und Erfolgsstorys gut an, wenn jemand beispielsweise erfolgreich eine Geschäftsidee umgesetzt hat. Die arabischen User:innen hätten sich vor allem während der letzten WM als große Fußballfans erwiesen und interessierten sich derzeit für Themen wie Rassismus.

Hintergrund zu Amal

Der Publikationstitel „Amal“ ist Arabisch und bedeutet übersetzt „Hoffnung“. Hoffnung nicht nur für die Leser*innen, die sich über das Medienangebot schneller in der neuen Umgebung zurechtfinden und auch schneller einen aktiven Beitrag zur Gesellschaft leisten können. Hoffnung bringt das Projekt auch Journalist*innen im Exil. Insgesamt 25 davon haben bei Amal eine feste halbe Stelle und damit eine Perspektive für ihr Leben in Deutschland gefunden.
Die Amal-Redaktion ist eine Abteilung im Digitalbereich des GEP. Amal wird gefördert von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), einem breiten Bündnis aus Landeskirchen, Stiftungen und durch die Medienanstalt Berlin-Brandenburg. Es wurde 2017 als „Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen“ und 2021 mit dem Netzwendeaward prämiert. Hauptförderer von Amal, Frankfurt! ist die Frankfurter Crespo Foundation. Die Anfangsphase wurde mit einer Förderung durch den Frankfurter Presseclub ermöglicht. Die Crespo Foundation engagiert sich seit über 15 Jahren für Bildungschancen von Menschen mit Fluchterfahrung in Hessen.

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Es geht darum, die Menschen zu werden,
die wir in Gottes Augen sind.
Und es geht darum, das zu leben,
was wir in Gottes Augen sind!

(Volker Jung)

Volker Jung

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von Quelle: gettyimages, stockam

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