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Nach dem Zyklon: Soforthilfe für Betroffene in Indien

Diakonie Katastrophenhilfe/CASAEssensausgabeVersorgung von Betroffenen nach dem Sturm durch die Partnerorgansiation CASA

Der zerstörerische Zyklon traf in Indien auch das Gebiet der Partnerkirche der EKHN. Um den Betroffenen zu helfen, wird die EKHN für die Arbeit der Diakonie Katastrophenhilfe 10.000 € zur Verfügung stellen und bittet um weitere Spenden.

Diakonie Katastrophenhilfe/CASAWasserflutenWasserfluten umtosen dieses Haus in Indien

Mit zum Teil mehr als 200 Stundenkilometern brach der Zyklon Phailin am Samstag, 12. Oktober 2013, über die mehr als 12 Millionen Menschen zählenden ostindischen Bundesstaaten Odisha und Andra Pradesh herein. Von den Folgen sind auch Menschen betroffen, die einer der Partnerkirchen der EKHN in Indien angehören, der Church of South India. 600.000 Menschen sind in der Region obdachlos geworden. 23 Menschen starben. Experten fürchten eine weit höhere Zahl an Todesopfern. Neben dem Wind haben die starken Regenfälle Überschwemmungen ausgelöst. Ganze Landstriche sind überflutet, die Ernten vernichtet. 230.00 Häuser sind zerstört. Vielen Menschen wurde damit die Lebensgrundlage genommen. In einigen Landstrichen sind Strom-, Telefonnetz und die Wasserversorgung zusammengebrochen.

Nach Auskunft von Bischof Dr. G. Dyvasivadam von der Church of South India ist nur eine Gemeinde aus der Diözese vom Sturm getroffen worden. Der Bischof aus der EKHN-Partnerkirche ist verantwortlich für die Diözese Krishna-Godavari ist, die in diesem Gebiet tätig ist. Allerdings ist noch abzuwarten, um das gesamte Ausmaß der Schäden realistisch einschätzen zu können.

Spenden ermöglichen Hilfe vor Ort

Zur Zeit sind die Teams der Partnerorganisationen der Diakonie Katastrophenhilfe in den betroffenen Gebieten unterwegs. Sie verteilen Trinkwasser, Nahrungsmittel und Kochutensilien. Nach dem Sturm 1999 hatten sie Lager mit Hilfsgütern angelegt, auf die sie in Katastrophenfällen, wie jetzt, zugreifen können.

Die EKHN wird vorerst 10.000 € für die Arbeit der Diakonie Katastrophenhilfe zur Verfügung stellen und hofft, dass möglichst viele Mitglieder und Gemeinden ebenfalls praktische Nächstenliebe leisten.

Vorsorge-Maßnahmen konnten die Schäden eindämmen

Langfristige Katastrophenvorsorge, mit der auch die Diakonie Katastrophenhilfe gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen wie „Churches Auxiliary for Social Action“ (kurz CASA) seit vielen Jahren in der Region aktiv ist, bot vielen Menschen Schutz vor dem Zyklon. Seit dem Sturm 1999, bei dem 15.000 Menschen starben, ist die Diakonie Katastrophenhilfe mit ihren Partnern in Ostindien mit Katastrophenvorbeugung aktiv: Es wurden Frühwarnsysteme eingerichtet und Trainings für den Katastrophenfall geprobt. Sie errichtete 57 Notunterkünfte an den Küsten Odishas. In diesen suchten mehr als 46.000 Menschen Schutz vor dem Sturm „Phailin“. In Andra Pradesh errichteten die Partnerorga-nisationen der Diakonie Katastrophenhilfe gemeinsam mit den Küstenbewohnern sturmsichere Häuser. 

Aufbau im Blick

Noch halten die starken Regenfälle an, einige Regionen sind von der Umwelt abgeschnitten und die Menschen müssen in den Notunterkünften bleiben, sodass erst in den nächsten Wochen das volle Ausmaß der Zerstörung durch den Zyklon zu sehen sein wird. Dann gilt es Aufbauarbeiten zu unterstützen und den Menschen Hilfe zur Selbsthilfe zu gewähren.

Auch auf den Philippinen hat ein Wirbelsturm in den vergangenen Tagen erhebliche Schäden angerichtet. Hier kamen 43 Menschen ums Leben. Insgesamt sind rund zwei Millionen Menschen von den Folgen des Sturms betroffen. Inzwischen ist der Sturm von den Philippinen in Richtung Vietnam weitergezogen. Partner der Diakonie Katastrophenhilfe helfen den Menschen in der Katastrophenregion. Am dringendsten brauchen die Betroffen Nahrungsmittel und Saatgut, um die Ernteausfälle zu ersetzen. 

Zur Unterstützung ihrer Arbeit bittet die Diakonie Katastrophenhilfe um Spenden im Gebiet der EKHN:

Spendenkonto
Stichwort: „Diakonie Katastrophenhilfe/Sturmhilfe Asien“
Empfänger: EKHN
Evangelischen Kreditgenossenschaft Kassel
Kontonummer 4 100 000
BLZ 520 604 10
IBAN DE27 5206 0410 0004 1000 00
BIC GENODEF1EK1

Text: Dr. Ute Greifenstein

Ich merke, der weite Raum
entsteht nicht in mir und durch mich.
Er entsteht, weil andere da sind,
die mir Räume eröffnen,
gnädig umgehen mit meinen Schwächen,
sich einsetzen für einen menschenwürdigen Umgang
mit allen Menschen.

(Melanie Beiner zu Psalm 31,9)

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