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Kirche und Unternehmen

Arbeitskreis Evangelischer Unternehmer feiert 50-jähriges Bestehen

Roger TöpelmannGruppenbildUnternehmer und Kirchenleute mit Propst Sigurd Rink (Mitte) hören aufmerksam zu

In der Kirche das Verständnis für unternehmerische Entscheidungen wecken - das ist das Ziel des Arbeitskreises Evangelischer Unternehmer (AEU). Am Mittwoch hat der Arbeitskreis in Frankfurt am Main sein 50. Gründungsjubiläum gefeiert.

Alle Menschen müssen in Würde leben können“, sagte der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm bei der Feier des Gründungsjubiläums der AEU. Strohm forderte, den ökonomischen Erfolg nicht nur am  Zuwachs des Bruttosozialproduktes zu messen. „Was wir jetzt brauchen ist ein neues ökologisches Wirtschaftswunder“, sagte Bedford-Strohm mit Blick auf die begrenzten Ressourcen der Welt. Der ehemalige Bundesverfassungsrichter Udo Di Fabio mahnte jedoch, keine Systemdiskussion zu führen. Rechtsstaatliche Demokratie war noch nie ohne Marktwirtschaft zu haben“, sagte di Fabio.

35 Führungskräfte berichten über ihren Glauben

Aus Anlass des Jubliäums stellte der ehemalige Ratsvorsitzende Wolfgang Huber als Mitherausgeber das Buch „ Evangelisch.Erfolgreich.Wirtschaften“ vor, in dem 35 protestantische Führungskräfte aus der Wirtschaft über ihren Glauben berichten. Enthalten sind unter anderem Beiträge von Bertelsmann-Vorstand Brigitte Mohn, dem BASF-Vorstandsvorsitzenden Kurt Bock und dem Chef der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise.

Netzwerk kirchlich engagierter Persönlichkeiten

Das Netzwerk protestantischer Unternehmer, Manager und Führungskräfte war 1966 gegründet worden. Die Festveranstaltung am Gründungsort trägt den TitelUnternehmerische Freiheit und unternehmerische Verantwortung im 21. Jahrhundert. Zur Veranstaltung waren Prominente aus Kirche und Gesellschaft gekommen. Neben dem Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm und dem ehemaligen Bundesverfassungsrichter Udo di Fabio auch der Kirchenpräsident der EKHN Volker Jung.

Im AEU zusammengeschlossen sind kirchlich engagierte Persönlichkeiten, die als Unternehmer oder Führungskräfte in Wirtschaft und Diakonie tätig sind. Zu den Aufgaben des AEU gehöret der Dialog mit Kirchenleitenden, die Organisation von fachlichem Austausch sowie Angebote zur Glaubensvergewisserung für die rund 600 Mitglieder. In seinen Anfangsjahren hatte sich der Arbeitskreis ausdrücklich auch als Gegengewicht zu etablierten gewerkschaftsnahen Arbeitnehmergruppen in der Kirche sowie zur kirchlichen Industrie- und Sozialarbeit verstanden.

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Jeder Mensch braucht einen Hoffnungsschrank,
in dem wir die Erfahrungen
von Befreiung sammeln.

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