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Neuer Social-Media-Pfarrer mit Leidenschaft für Kommunikation

Esther StoschPfarrer Hans GenthePfarrer Hans Genthe: Mit seiner Begeisterung für Medien hat er Jugendliche im Odenwald angesteckt und gründete mit ihnen in den 90ern ein Veranstaltungsradio - heute hat er als Social-Media-Pfarrer der EKHN ein offenes Ohr für die Anliegen der User

Was bewegt die Menschen? Über ihre Anliegen und Fragen möchte sich Hans Genthe, der neue Social-Media-Pfarrer der EKHN, im Netz austauschen. Dabei liegt ihm eine ganz besondere Gruppe am Herzen.

„Als Social-Media-Pfarrer möchte ich mich mit anderen Menschen über die Fragen des Lebens austauschen und sie mit ihnen teilen. Das ist mein Angebot und eine freundliche Einladung“, so beschreibt Pfarrer Hans Genthe sein Anliegen in seinem neuen Amt. Am Dienstag, 21. Juni 2016, hat der evangelische Theologe und Medienberater seine neue Stelle als Social-Media-Pfarrer der EKHN in der Multimedia-Redaktion des evangelischen Medienhauses in Frankfurt am Main angetreten. Chefredakteur Andreas Fauth ist erfreut: „Uns ist es wichtig, unsere User persönlich anzusprechen. Hans Genthe gibt als Social-Media-Pfarrer den Web-Auftritten der EKHN ein Gesicht. Unsere User sprechen nicht mit einer anonymen Redaktion, sie haben so den direkten Draht zu einem Pfarrer.“

Anerkennung für Pfarrer Pohl

Damit folgt Hans Genthe auf Pfarrer Horst Peter Pohl, der im Sommer 2016 in den Ruhestand verabschiedet wird. Chefredakteur Andras Fauth zeigt seine Wertschätzung: „Horst Peter Pohl hat als erster Social-Media-Pfarrer der EKHN gezeigt, wie wichtig persönliche Kommunikation mit unseren Usern ist.“ Zudem habe er viele Impulse gesetzt, wie auch Kirchengemeinden bei Facebook & Co unterwegs sein können. Auch Hans Genthe findet anerkennende Worte:  „Ich danke Horst Peter Pohl für seine Pionierarbeit, denn ihm ist zu verdanken, dass es diese Stelle gibt. Ich freue mich sehr, seine Arbeit fortzusetzen und weiterzuentwickeln.“  Dabei erhält er Rückendeckung durch Andreas Fauth: „Ich freue mich, dass wir mit Hans Genthe diese erfolgreiche Arbeit nun fortsetzen dürfen.“

Virale Kommunikation seit biblischen Zeiten

Pfarrer Genthe wird in Zukunft inhaltlich die Social-Media-Kanäle der EKHN auf facebook und Twitter mitprägen, die Vernetzung mit anderen Präsenzen intensivieren, sich an Diskussionen beteiligen, aber auch redaktionelle Beiträge für die Internetseite der EKHN verfassen. Dabei hat er vor allem Glaubens-Themen im Blick. „Der Vorteil der sozialen Medien ist der Rückkanal – eine wunderbare Möglichkeit, über die gute Nachricht Jesu zu sprechen, sie zu teilen und weiterzuverbreiten. Bereits die Bibel ist durch virale Kommunikation entstanden, denn die Menschen haben die Geschichten von einem zu anderen weitergegeben.“ 

Offen für Gespräche mit Menschen, die aus der Kirche ausgetreten sind

Aus seiner Praxis als Gemeindepfarrer weiß er, dass  sich Menschen in bestimmten Lebenssituationen  existenzielle Fragen stellen. „Hier kann der Glaube Orientierung geben“, erklärt er. Durch seine offene Art erfährt er, was die Menschen umtreibt – ob es Beziehungs-,  Job- oder Gesellschaftsthemen sind. Dabei hat er ganz unterschiedliche Gesprächspartner im Blick: „Ich freue mich auf den Austausch mit evangelischen Kirchenmitgliedern, aber auch mit Menschen anderer Konfessionen und Religionen - auch mit Menschen, die nicht an Gott glauben.“ Dabei liegen ihm besonders diejenigen am Herzen, die der Kirche den Rücken gekehrt haben. „Wer aus der Kirche ausgetreten ist, bleibt getauft. Ich möchte diese Menschen nicht vergessen und ihnen die Kommunikation  anbieten.“

Zur Person

Hans Genthe ist 1956 im thüringischen Mühlhausen geboren und hat in der ehemaligen DDR Theologie studiert. Mit 27 Jahren ist er in die Bundesrepublik übergesiedelt und begann 1984 seinen Dienst als Vikar in der EKHN. Seit 1987 arbeitete er als Gemeindepfarrer in Birkenau im Odenwald, später war er in Wald-Michelbach tätig. Während seiner Zeit als Gemeindepfarrer absolvierte er Ausbildungen zum Medienberater und Kommunikationswirt. In den 90er Jahren ergriff er in Wald-Michelbach die Initiative und gründete das zehn Tage dauerndes  Veranstaltungsradio „ÜKW“ (Überwalder Kirchenwelle), an dem sich rund 60 bis 80 Jugendliche bereits in der mehrmonatigen Vorbereitungsphase beteiligten. Kooperationspartner war das Medienhaus der EKHN. Mit dem dortigen Referenten Peter W. Schmidt (heute Bernecker) leistete er Pionierarbeit, das Konzept wurde inzwischen mehrfach übernommen und weiterentwickelt – wie vom Bienenmarktradio Michelstadt, der Welle West-Wetterau und Radio Melibokus, das heute als Antenne Bergstraße sendet. Mit Beginn 2000 wechselte Hans Genthe als Pressesprecher der Propstei Starkenburg nach Darmstadt, vier Jahre später arbeitete er als Öffentlichkeitsreferent im Dekanat Kronberg. Nachdem er sich anschließend ein Jahr in der Presseabteilung der Diakonie Hessen engagierte, startete er im Juni 2016 als Social-Media-Pfarrer in Frankfurt. 

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Bild: Mit freundlicher Genehmigung von iStock-Ailime

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