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Digitale Synode

Prawitz neuer stellvertretender Präses der EKHN-Synode

EKHN/RahnWolfgang PrawitzWolfgang Prawitz

Er ist ein bekanntes Gesicht in der synodalen Szene: Der Rüsselsheimer Pfarrer Wolfgang Prawitz ist stellvertretender Präses der EKHN-Synode.

MedienhausPortraitPfarrer Wolfgang Prawitz folgt Pfarrerin Dr. Susanne Bei der Wieden als stellvertretender Präses

Der Rüsselsheimer Pfarrer Wolfgang Prawitz ist neuer Stellvertretender Präses der Kirchensynode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN). Er wurde am Freitag von der digital tagenden Kirchensynode mit großer Mehrheit gewählt. Er erhielt 106 von 114 abgegebenen Stimmen. Prawitz tritt die Nachfolge von Dr. Susanne Bei der Wieden an. Die Frankfurter Pfarrerin wurde im März zur Kirchenpräsidentin der Evangelisch-reformierten Kirche mit Sitz in Leer gewählt. Prawitz ist bereits seit vielen Jahren ein vertrautes Gesicht in der Synode. Er hat seit dem Jahr 2002 einen Sitz in dem mit einem Parlament vergleichbaren Gremium. Seit 2010 sitzt der 63 Jahre alte evangelische Theologe im Kirchensynodalvorstand, dem Präsidium der Synode. Prawitz ist zudem seit 2009 Mitglied in der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und dort Sprecher der Gruppe „Offene Kirche“.

 

Zur Person Wolfgang Prawitz

 

Wolfgang Prawitz wurde 1958 in Frankfurt am Main geboren. Er studierte Theologie in Mainz. Sein Gemeindevikariat absolvierte er in der Matthäuskirchengemeinde Wiesbaden. Seine erste Pfarrstelle trat er 1992 in der Martin-Luther-Gemeinde in Langen an. Von 1995 bis 2003 war er Pfarrer an der Groß-Gerauer Stadtkirche. Von 2003 bis 2015 hatte er die kombinierte Profilstelle für Bildung und Ökumene im Evangelischen Dekanat Groß-Gerau inne und ist seitdem Pfarrer für Ökumene im Evangelischen Dekanat Groß-Gerau - Rüsselsheim. Von 2002 bis 2015 war er Mitglied des Dekanatssynodalvorstands des Evangelischen Dekanats Groß-Gerau, gehört seit 2016 der Synode des Ev. Dekanats Groß-Gerau – Rüsselsheim und jetzt auch dessen Vorstand an. Prawitz ist aktuell auch Vorsitzender des Arbeitskreises Frieden und Konflikt der Evangelischen Akademie Frankfurt.

 

Hintergrund zur Synode

 

Die Synode ist gemäß der Kirchenordnung das „maßgebende Organ“ der hessen-nassauischen Kirche. An ihrer Spitze steht seit 2010 Präses Dr. Ulrich Oelschläger (Worms). Die Synode erlässt Gesetze, besetzt durch Wahl die wichtigsten Leitungsämter und beschließt den Haus-halt. Aktuell hat sie 140 Sitze. Als das maßgebende Organ geistlicher und rechtlicher Leitung trifft sie auch wichtige kirchenpolitische Entscheidungen. Ausschüsse und regionale Arbeitsgruppen bereiten die Entscheidungen vor. Geleitet wird die Synode vom Kirchensynodalvorstand mit einem oder einer Präses. Gemäß Kirchenordnung sollen möglichst zwei Drittel der gewählten Synodalen nichtordinierte Gemeindemitglieder sein, ein Drittel Pfarrerinnen und Pfarrer. 

Tu, was zu tun kannst.
Und dann ist gut, denn mehr geht nicht.
Alles weitere kann ich in die Hände Gottes legen
und darauf vertrauen, dass er es wohl gut mit mir meint.
(Carsten Tag zu Prediger 9,10)

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