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Reisebericht im Blog

Rheinhessische Delegation besucht indonesische Partnerkirche

Propstei RheinhessenGruppenfoto mit 12 PersonenDie Vertreterinnen und Vertreter der Propstei Rheinhessen besuchen nicht nur die unterschiedlichen Einrichtungen und Veranstaltungen der GMIM, sondern nehmen auch am gottesdienstlichen Leben der Region Teil, teilweise mit eigenen Predigten.

Die Propstei Rheinhessen, vertreten durch Propst Dr. Klaus-Volker Schütz, besucht nach 2005 und 2011 nun erneut mit Haupt- und Ehrenamtlichen aus den Dekanaten auf der indonesischen Insel Nordsulawesi ihre Partnerkirche, die Gereja Masehi Injili di Minahasa (GMIM). 2016 feiert die Partnerschaft beider Kirchen ihr 30-jähriges Jubiläum.

Thema der diesjährigen Reise (ab 17. Oktober) ist die Rolle von Mann und Frau in Kirche und Gesellschaft. Das Thema wird aufbereitet durch Seminare, Referate und Besuche der Einrichtungen und Veranstaltungen vor Ort. Hintergrund der Themenwahl ist u.a., dass es in der GMIM nahezu 75% Pfarrerinnen gibt. Auch die Frauenordination war deutlich früher etabliert als etwa in der evangelischen Kirche in Deutschland. Andererseits ist gegenüber der großen Anzahl an Pfarrerinnen in der GMIM die kirchliche Führungsriege durchweg mit männlichen Vertretern besetzt. Wie sich das kirchliche Leben unter diesen Voraussetzungen gestaltet, wird Teil des thematischen Reiseprogramms sein.

Begegnung mit der Vergangenheit

Die Reise zur GMIM in Nordsulawesi ist in gewisser Weise auch eine Begegnung mit unserer kirchlichen Vergangenheit. Man begegnet hier einer Form des Christentums, die vielen in Deutschland in dieser Form heute nicht mehr vertraut ist. Sie ist vielleicht ähnlich der Erweckungsbewegung in unseren Breitengraden im 18. und 19. Jahrhundert zu beschreiben. Es gibt einen sehr hohen Gottesdienstbesuch, und das Beten samt Singen nimmt einen deutlich sichtbaren  Bestandteil im alltäglichen Leben der Bevölkerung ein, die mit 97% überwiegend christlichen Glaubens ist. Der christliche Glaube schlug seine Wurzeln in der Minahasa in Nordsulawesi etwa Mitte des 19. Jahrhunderts, v.a. durch die beiden deutschen Missionare Riedel und Schwarz, in die Minahasa entsandt durch die niederländische Missionsgesellschaft. Aufgrund dieser Entstehungsgeschichte bezeichnen die minahasischen Christinnen und Christen uns Christinnen und Christen in Deutschland als ihre Eltern.

Die Vertreterinnen und Vertreter der Propstei Rheinhessen besuchen nicht nur die unterschiedlichen Einrichtungen und Veranstaltungen der GMIM, sondern nehmen auch am gottesdienstlichen Leben der Region Teil, u.a. mit eigenen Predigten, was durchaus sprachlich herausfordernd ist. Englisch wird nur mangelhaft gesprochen, oft nur von Jüngeren. Stattdessen kursieren viele regionale Sprachen und Dialekte.

Über die Erlebnisse und Erfahrungen dieser Reise berichtet der Partnerschaftsausschuss auf einem eigens dafür eingerichtetem Blog (http://www.ekhn-partnerschaft-rh.de/). Dort sind auch Eindrücke und Berichte früherer Reisen zu finden.

Dies Gebot haben wir von ihm,
daß, wer Gott liebt, daß der auch seinen Bruder liebe.

1. Johannes 4, 21

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von gettyimages/issalina

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