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Umwelt

Sperlinge und Schwalben sind bedroht!

ibraman3012/istockphoto.comSperling auf vereistem AstSperling auf vereistem Ast

Nehmen Sie die Vögel in Ihrer Umgebung bewusst wahr? Dazu ruft der Naturschutzbund Nabu dieses Jahr wieder auf - und zwar mit einer großen Zählaktion. So können Sie mitmachen und bedrohte Arten schützen.

Die jährliche Vogelzählung des Naturschutzbundes Nabu soll klären, ob es in diesem Winter wirklich ungewöhnlich wenige Gartenvögel gibt. Je mehr Menschen bei der „Stunde der Wintervögel“ vom 6. bis 8. Januar die Vögel in Gärten oder Parks zählten, umso genauer seien die Ergebnisse, teilte der Nabu am Mittwoch in Wetzlar mit.

Sperlinge und Schwalben sind bedroht

„Das ist auf jeden Fall sinnvoll, sagt Dr. Maren Heincke vom Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der EKHN. Das Ganze sei keine „Fake-Aktion“ sondern helfe der Wissenschaft, bedrohte Arten zu identifizieren. Zum Beispiel seien Sperlinge und Schwalben mittlerweile sehr bedroht.

Kein Zusammenhang mit der Vogelgrippe

Bereits im November und Dezember erhielt der Nabu Meldungen, dass weniger Vögel in den Gärten auftauchten als üblich. Ein Zusammenhang mit der Vogelgrippe bestehe aber nicht, da Singvögel nicht von der Geflügelpest befallen werden. Denkbar sei ein geringerer Zuzug von Vögeln aus dem Norden und Osten. Viele Vögel fänden wegen des bisher milden Winters zudem außerhalb der Gärten Nahrung. Auch sei es möglich, dass Gartenvögel im vergangenen Jahr besonders wenige  Jungvögel aufzogen.
Im Vorjahr beteiligten sich bundesweit 93.000 Menschen an der Mitmachaktion und zählten über 2,5 Millionen Vögel.

Bei der Zählaktion 2017 können sie hier mitmachen.

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Der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist.

Lukas 19, 10

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von gettyimages / hudiemm

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