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Kalte Jahreszeit macht Helfern und Kunden zu schaffen

Tafel Rimbach im erneuten Corona-Winter

Manfred WöhlertMaximilian Zeller vor dem neuen Zelt an der Tafel Rimbach

Die Corona-Pandemie lässt nicht locker. Aufgrund der stark steigenden Infektionszahlen sind die ehrenamtlichen Helferinnen und Helferbei der Tafel Rimbach weiterhin dazu gezwungen, die Ausgabe nach außen zu verlegen. Je kälter und nasser aber die Jahreszeit wird, desto mehr verlangt die Außenabgabe ihnen und ihren Kunden ab.

            Von Ute Weber-Schäfer

Aus diesem Grund ist das schützende Zelt vor der Tafel für alle besonders wichtig. Umso schlimmer war es, als der letzte Herbststurm Ende Oktober das alte Zelt zerrissen hat. Plötzlich standen alle buchstäblich im Regen. „Es war kalt, ungemütlich und ein regenreicher Nachmittag. Wir Ehrenamtlichen und unsere Kunden waren immer wieder dem Regen ausgesetzt; wurden nass bis auf die Haut, da das schützende Zelt fehlte“, schildert Hedi Stangl-Köhler, Teamleiterin Dienstagsausgabe, die Situation.

Getränke Zeller spendet Zelt

Für die Tafel stand fest: wir brauchen dringend ein neues Zelt, um auch in diesem Corona-Winter die Ausgabe an die Kunden durchführen zu können. Da die Tafel ihre regelmäßigen Grundkosten für das Kühlfahrzeug, die Kühltheken, den Kühlraum und vieles mehr aus Spenden finanziert, sind zusätzliche Neuanschaffungen nicht so ohne weiteres zu leisten. Die gestiegenen Sprit- und Energiekosten reißen zusätzliche Lücken in die Finanzen, so dass die Tafel mehr denn je auf Spenden angewiesen ist. Das Angebot von Maximilian Zeller von der Firma Getränke Zeller aus Langen, der Tafel Rimbach ein Zelt aus seinem Bestand zu spenden, kam wie gerufen. Darüber hinaus schritt Maximilian Zeller gleich zur Tat und bot an, das Zelt am folgenden Sonntag selbst mit aufzubauen. Zusätzlich beteiligten sich die Tafelfahrer Manfred Wöhlert und Michael Wüst am sonntäglichen Aufbau. Am darauffolgenden Dienstag war die Erleichterung und Freude groß, wieder unter einem geschützten Zeltdach Lebensmittel ausgeben und mitnehmen zu können.

Gestiegene Kosten – Mehr Kunden

Das Tafelteam in Rimbach und das Diakonische Werk Bergstraße sind dankbar, dass viele Menschen immer wieder die Tafelarbeit unterstützen, bekräftigt Ute Weber-Schäfer, Tafelkoordinatorin.

Die steigenden Lebenshaltungskosten spiegeln sich mittlerweile in einer großen Nachfrage nach der Unterstützung durch die Tafeln wieder, stellt sie fest. Gleichzeitig wird es auch für die Tafeln angesichts steigender Preise schwieriger, die Finanzierung der monatlichen Tafelkosten sicher zu stellen. Wer die Tafel Rimbach in dieser angespannten Situation gerne unterstützen möchte, kann entweder als Tafelpate monatlich spenden oder mit einer einmaligen Spende zur Entlastung beitragen.

Kontakt:
Dr. Ute Weber-Schäfer Tafelkoordinatorin
Tel.: 06251-1072-20 oder 0151-22545114
E-Mail: ute.weber-schaefer@dw-b.de

Spendenkonto: Diakonisches Werk Bergstraße
IBAN: DE15 5095 1469 0000 0031 00
BIC: HELADEF1HEP
Sparkasse Starkenburg
Stichwort: Tafel Rimbach

Gut:
Das heißt für mich -
frei und befreit von allem,
was ich aus Angst und Ärger tief
in mir vergraben habe.

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