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Demenz

Viele Demenzkranke blühen während der Adventstage auf

Esther StoschEin Besuch auf dem Weihnachtsmarkt ist für viele Demenzkranke zu anstrengend und hektisch

Tannenduft, Plätzchenbacken, Singen bei Kerzenschein: Gerade Menschen mit Demenz genießen die Adventszeit oft besonders. Düfte, Bilder, Klänge wecken alte und schöne Erinnerungen aus vergangenen Tagen.

Viele Demenzkranke leben im Advent auf. Weihnachten sei eine Zeit, in der man sich es gerne heimelig machen, die Hektik ablegen und dem Gefühl mehr Raum geben wolle, sagt Helga Schneider-Schelte von der Deutschen Alzheimer-Gesellschaft. All das komme Demenzkranken und ihrer Art zu leben entgegen. Denn auch wenn die Orientierung nachlasse, sei das Gefühl wach und intakt.

Weihnachten solle mit Demenzpatienten als „Fest der Sinne“ begangen werden, empfiehlt Günther Schwarz, Leiter der Alzheimer-Beratungsstelle der Evangelischen Gesellschaft in Stuttgart. Demenzkranke könnten im Advent mit stimmungsvoller Atmosphäre, Musik, Kerzenschein und Düften besonders berührt werden.

Beim Besuch im Heim sollten Angehörige am besten nostalgische Dekorationen oder Gebäck nach traditionellen Rezepten mitbringen, rät Seniorenzentrums-Leiterin Stefanie Worbs: „Das hilft beim Erinnern“. Auf jeden Fall nicht zu viel: „Die Fülle der Geschenke kann von Demenzkranken nicht mehr verarbeitet werden“. Beliebte Weihnachtsgeschenke seien Kuscheltiere. „Die erhalten von unseren Bewohnern oft Namen und werden sogar zum Essen mitgenommen“.

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Glück ist Verbundenheit,
also eben nicht die unverbundene Selbststeigerung,
die alles andere benutzt zur eigenen Optimierung.

(Fulbert Steffensky)

Johannes 1,16

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von Quelle: gettyimages, rusm

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