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Spenden für Familienbildung

Wellcome-Projekt gewinnt Spenden-Aktion von Karstadt

Loreen Fetthauerwellcome Mama ist die Beste: Karstadt-Filialleiterin Doreen Eichler gratuliert wellcome-Koordinatorin Simone Jaensch und Referentin für Familienbildung im Evangelischen Dekanat Mainz, Sybille Beiler-Matthäi (v.l.n.r.)Karstadt-Filialleiterin Doreen Eichler gratuliert wellcome-Koordinatorin Simone Jaensch und Referentin für Familienbildung im Evangelischen Dekanat Mainz, Sybille Beiler-Matthäi (v.l.n.r.)

Das wellcome-Projekt der evangelischen Familienbildung Mainz gewinnt den regionalen Spendentopf der Karstadt-Aktion „Mama ist die Beste!“. Karstadt spendet nun für jeden Verkaufsbon in der Mainzer Filiale in diesem Jahr einen Cent an das Projekt wellcome. Am Ende des Jahres wird der Betrag verdoppelt.

Loreen FetthauerEin ehrenamtlicher wellcome-Engel im Einsatz mit KindernEin ehrenamtlicher wellcome-Engel im Einsatz

Der Sieger steht fest: Der Spendentopf der Karstadt-Aktion „Mama ist die Beste!“ geht an die Evangelische Familienbildung Mainz mit ihrem Projekt wellcome, das 2016 ein Jahr alt wird. Die spendenbasierte Initiative bietet eine Unterstützung für Familien mit Kindern im ersten Lebensjahr. 

Die Kunden der Karstadt-Filialen durften abstimmen, welche regionale Organisation unterstützt werden soll. Karstadt spendet nun für jeden Verkaufsbon, der seit dem 19.12.2015 bis Ende 2016 in der Mainzer Filiale generiert wurde, einen Cent an das Projekt wellcome. Am Ende des Jahres wird der Betrag verdoppelt. An eigens dafür an den Kassen platzierten Spendenboxen können Karstadt-Kunden zudem selbst den Gewinner unterstützen. Die große Spendenübergabe erfolgt Anfang nächsten Jahres. 

Wellcome-Engel unterstützen in den ersten Monaten 

Besonders in der Zeit nach der Geburt eines Kindes kommt einiges auf die Eltern zu. „Wenn ein Baby geboren wird, gehen tiefgreifende Veränderungen in der Familie vor sich“, so die wellcome-Koordinatorin in Mainz, Simone Jaensch. Doch nicht jede Familie kann in dieser Situation auf die Hilfe von Familie und oder Freunden, die teils weit entfernt leben, zurückgreifen. Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen, sogenannte wellcome-Engel, unterstützen daher alle Mütter und Väter, die auf fremde Hilfe angewiesen sind. Als „organisierte Nachbarschaftshilfe“ schickt wellcome über einen Zeitraum von zwei bis drei Monaten eine Ehrenamtliche, die ein- bis zweimal pro Woche für jeweils zwei bis drei Stunden den Eltern im Alltag zur Seite steht. 

Eltern-Beitrag für die Hilfe ist symbolisch

Die finanzielle Situation der Familien sei dabei nicht von Belang, berichtet Sybille Beiler-Matthäi, Referentin für Familienbildung im Evangelischen Dekanat Mainz, die das Projekt vor Ort ins Leben gerufen hat. Bezahlt werden solle lediglich ein symbolischer Betrag, sodass auch Familien mit geringem Einkommen die Hilfe in Anspruch nehmen können. Gerade aus diesem Grund seien Spenden so wichtig. „Mit dem Gewinn ist es uns möglich, auch zukünftig Eltern mit Kindern im ersten Lebensjahr eine kompetente Hilfe zu bieten und jungen Familien einen ehrenamtlichen Helfer zu senden, der auf individuelle Bedürfnisse eingeht“, so Beiler-Matthäi. Hier greift das Konzept der Frühen Hilfen, die Entwicklungsmöglichkeiten von Kindern und Eltern in Familie und Gesellschaft frühzeitig und nachhaltig stärken. „Durch wellcome sollen junge Familien lernen, dass es keine Schande ist, um Hilfe zu bitten.“

Veranstaltungstipps

Jetzt in diesen Zeiten.
Wo Ungewissheit uns umtreibt.
Vor dem Virus, das sich ausbreitet.
Oh Gott,
wir wollen daran denken,
dass du von Urzeiten her –
deine Hand über uns hältst.

(nach Doris Joachim)

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