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EKHN-Digitaltag 20. März

Große Augen und eckige Gesichter beim Digitaltag - mit Video

EKHN/RahnDie EKHN wird immer digitaler. Zoom-Konfrenz zum zweiten DigitaltagDie EKHN wird immer digitaler. Zoom-Konfrenz zum zweiten Digitaltag

Über 160 Teilnehmende waren beim zweiten Digitaltag der hessen-nassauischen Kirche online dabei. Sie staunten nicht schlecht über Tipps, wie sich Google austricksen lässt und schnittige Videos herstellen lassen.

Am Ende hatten viele doch ziemlich große Augen und Dutzende neue eckige Gesichter per Video-Konferenz kennengelernt. Doch der Reihe nach: Die hessen-nassauische Kirche hatte am Samstag ihre Digital-Offensive für Gemeinden und alle Interessierten fortgesetzt. Sie lud zum zweiten virtuellen „Digitaltag“ ein. Über 20 Workshops wollten unter anderem zeigen, wie sich geschickt ein Instagram-Kanal aufbauen lässt, sich schnittige Videos herstellen lassen oder wie eine Gemeinde per Videokonferenz einen stimmungsvollen Gottesdienst gestalten kann. 

Schickstes Hintergrundbild gesucht 

Im Zentrum des „Digitaltags“ standen aber nicht nur Referentinnen und Referenten mit viel Praxiserfahrung. Es ging auch darum, eigene Kommunikations-Kniffe zu tauschen und sich gegenseitig zu vernetzen. Dabei entstand am Rand der Tagung per Videokonferenz auch schonmal ein kleiner Wettbewerb um das schickste Hintergrundbild - und die Frage, wie man an dasselbe kommt. Unter der Leitung der hessen-nassauischen Digital-Beauftragen Annika Kaplan kamen insgesamt fast 170 Teilnehmende zusammen. Organisiert wurde das Treffen per Video-Dienst Zoom unter Mitarbeit des Evangelischen Medienhauses sowie der Zentren Bildung und Gesellschaftliche Verantwortung. Zahlreiche Mitarbeitende der Kirchenverwaltung sorgten dafür, dass sich bei der Online-Tagung niemand im digitalen Dickicht verlief. Auch, wenn bei manchem Teilnehmenden das Internet zwischendurch auch schonmal "komplett weg" war.   

Menschenfischer im Netz gefragt 

Zum Auftakt machte Pfarrer Lutz Neumeier, der online auch gerne den Beinamen "Neu-Medier" trägt, in seiner Andacht Mut, auf weiter unbekanntes digitales Terrain vorzustoßen. Der Licher Pfarrer und Social-Media Experte der EKHN erklärte, dass schon Jesus und die Apostel dorthin gingen, wo die Menschen waren. Mitunter auch  Wölfe. Deshalb müsse die Kirche auch im Jahr 2021 dort hingehen, wo die Menschen sich aufhielten. Das sei heute auch der digitale Raum.  Menschenfischer im Netz seien deshalb gefragt.  

Was das digitale Gemeindeherz begehrt

In den eifrig besuchten Workshops ging es denn auch um fast alles, was das digitale Gemeindeherz begehrt. Elektronische Hilfsmittel wie etwa Anmelde-Tools für Veranstaltungen in der Corona-Pandemie oder der geschickte Einsatz des EKHN-Portals waren gefragt. Hoch im Kurs stand auch die Gestaltung von Gottesdiensten im digitalen Raum - allen voran per Zoom. Tipps, wie es gelingen kann, Google für sich zu gewinnen, um die gemeindeeigene Internetseite bei der Suche ganz vorne zu platzieren, waren begehrt. Und die Frage stand im Raum, wie eine Gemeinde vor Ort zu einem schlüssigen und umsetzbaren Gesamkonzept kommt, um mit den Menschen in Social-Media zusammenzukommen.  Am Ende zeigte sich: Die digitale Kirche ist quirlig und sie lebt. Und sie hat gleichzeitig auch noch viele, viele Fragen. 

Hintergrund: Digitaler Schub in Hessen-Nassau durch Corona

Vor allem durch die  Corona-Krise hatten Fragen der Digitalisierung auch in der evangelischen Kirche einen enormen Schub erhalten. Gottesdienste per YouTube, Seelsorge in sozialen Netzwerken oder Kirchenvorstandssitzungen per Videoschalte sind inzwischen gelebte Realität. Zuletzt hatte der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung die Digitalisierung in einer Online-Veranstaltung als „Segen“ bezeichnet. Und er fragte: „Was wäre in einer Pandemie vor 15 Jahren gewesen?“. Zugleich sprach er sich auch dafür aus, mehr digitale Teilhabe zu ermöglichen, um nicht einzelne Bevölkerungsgruppen von den modernen Entwicklungen abzukoppeln.

In Kürze alle Materialien des zweiten Digitaltags auch hier Online:  www.ekhn.de/digitaltag

Bunte Impressionen mit #EKHNdigital auf der Social Wall: 
https://unsere.ekhn.de/themen/digitale-kirche/wall-ekhndigital.html

Themen-Special: Glaube in der digitalen Welt

Beten mit Worten der Bibel:

Gott,
wir erfassen kaum, was auf Erden ist,
und begreifen nur schwer,
was wir in Händen haben.
Was aber im Himmel ist, wer hat es erforscht?
Und wer hat deinen Ratschluss erkannt?
Es sei denn, du hast Weisheit gegeben und
deinen heiligen Geist aus der Höhe gesandt.
Amen

(Weisheit 9,16 ff)

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