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Digitaltag von EKHN und EKKW

Zwischen Tastatur-Andacht und TikTok-Tipp

EKHN/RahnDigitaltag 2021Digitaltag 2021

Was passiert, wenn sich an die 300 Kirchenmenschen zwischen Kassel und Darmstadt zum ersten gemeinsamen Digitaltag verabreden?

Lutz NeumeierMehr als 200 Teilnehmende beim Digitaltag 2021Mehr als 200 Teilnehmende beim Digitaltag 2021

„Wenn der Punkt zu hart ist, könnt ihr auch ein Komma nehmen.“ Birgit Arndt startet mit einer Tastatur-Andacht in den ersten gemeinsamen Digitaltag von hessen-nassauischer und kurhessischer Kirche. Die Finger sollen den Zeichen folgen, die bei ihr eine ganz neue Dimension bekommen. „Die Space-Taste ist die größte. Sie eröffnet Raum.“ Die Chefin des Evangelischen Medienhauses in Frankfurt ist eine der Haupt-Initiatorinnen des ersten virtuellen Treffens von nordhessischer und südhessischer evangelischer Kirche. Und an die 300 Teilnehmende hocken zwischen Kassel und Darmstadt am Samstag vor ihren Tasten.

Ein bunter virtueller Kirchenhaufen

Der bunte virtuelle Haufen bringt gleichzeitig so manche Herausforderung mit. Das spürt Hessen-Nassaus Digitalbeauftragte Annika Kaplan hautnah vor ihrem Bildschirm. Denn auch kirchliche Workshops stehen mitunter vor ganz irdischen Problemen. Was, wenn das Videoprogramm urplötzlich Updates verlangt oder Apple-Laptops von Teilnehmenden haken – ja, das kommt tatsächlich vor. Und: Wenn sich Referierende im Zoom verlaufen, ist digitale Wegweisung angesagt. Egal, die Moderatorin des Tags behält bei fast allem eine nahezu übersinnliche Ruhe. Kirche halt.

Große Augen und volle Veranstaltungen

Über 30 Angebote zeigen im Verlauf des Tags beispielsweise wie es gelingen kann, Gemeindemitglieder noch stärker via Internet zu begeistern. Extrem gefragt: „Instagram für Anfänger“. Aber auch der Hit: Eine Einführung in das soziale Netzwerk TikTok und wie man dort den „Dude Jesus“ mit fluffigen Geschichten bekannter machen kann.  Dauerbrenner ist auch bei  diesem Digitaltag wieder alles rund um den  Datenschutz. Für große Augen sorgt die „Villa Gründergeist“. Ein ultramoderner Coworking-Space für Startups mitten in Frankfurt, und betrieben – kaum zu glauben aber wahr -  von der katholischen Kirche.

Zwischen Kinderköpfen und Kommunikations-Kniffen

Im Zentrum des großen Digitaltags stehen aber nicht nur Referentinnen und Referenten mit viel Praxiserfahrung, sondern der Austausch eigener Kommunikations-Kniffe. Neu für alle ist, dass die komplette zweite Hälfte des Tages als Barcamp konzipiert ist. Hier können die Teilnehmenden ihre Themen selbst bestimmen. Dass dabei plötzlich Katzen oder Kinder ihre Köpfe in die Video-Kacheln halten, tut der Sache gut. Hier kommt der Digitaltag ganz bei sich selbst an: Hauptziel ist nicht nur knackiger Input, sondern auch der Austausch eigener Erfahrungen und die Vernetzung untereinander. Das Konzept zieht: Nach der ersten Ankündigung des Digitaltags hatten sich binnen weniger Stunden fast 100 Teilnehmende aus der EKHN und EKKW angemeldet. Und klar ist schon jetzt: Es wird bestimmt nicht der letzte Zusammentreffen von Nord und Süd zwischen Tastatur-Andacht und TikTok-Tipps sein.

Weitere Informationen und Material aus den Workshops auf
www.kirchendigital.de
#kirchendigital

Glück ist Verbundenheit,
also eben nicht die unverbundene Selbststeigerung,
die alles andere benutzt zur eigenen Optimierung.

(Fulbert Steffensky)

Johannes 1,16

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von Quelle: gettyimages, rusm

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