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Verfolgte Christen. Zwischen Tabu und Ignoranz

Kurs-Nr.: , 11.11.2020, Gießen

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Infos

Termin 11. 11. 2020 19:30 – 21:30 Uhr

Ort Gemeindehaus Kirche, Eichendorffring 127 a, 35394 Gießen

Kosten keine

Links https://giessen-ost.ekhn.de/startseite/angebote/erwachsene.html

Vortrag/Diskussion

Referent: Pfarrer Bernd Apel

Als die kaiserlichen Behörden im Römischen Reiches bis zum Beginn des 4. Jahrhunderts Christen wegen ihres Bekenntnisses aufspürten, verhörten und (zum Teil zum Tode) verurteilten, war der Begriff der „Christenverfolgung“ geboren. Schon im Jahr 380 aber wurde aus der Sekte bzw. Minderheit der Christen eine Staatsreligion. Sie ist heute mit ca. 2,26 Mrd. Anhängern die größte Religion weltweit und in vielen Ländern kulturprägend. Wenn also im 21. Jahrhundert z. B. in Deutschland sich jemand am Arbeitsplatz aus Angst vor dem Spott anderer schämt, über seinen christlichen Glauben zu sprechen, ist dies eher kein Zeichen für eine „Christenverfolgung“. Zwischen beiden Extremen liegen 1.700 Jahre und ein weites Feld von Entwicklungen im Verhältnis der Religionen zueinander und zu ihren jeweiligen Gesellschaften. Doch auch im Jahr 2020 erleben Christen – ebenso wie die Anhänger anderer Religionen – Ignoranz, Neid, Diskriminierungen, Missionsverbote, Bedrohungen und Haft. Wann ist also wirklich von „Verfolgung“ zu sprechen und wann wird der Begriff instrumentalisiert, um (religions-)politisch Andere zu diskreditieren?

 

Der Abend mit Ökumene-Pfarrer Bernd Apel wird, ausgehend von einleitenden Beispielen, vor allem aber von Ihren Fragen, Klärungen versuchen und Zusammenhänge benennen. Kommen Sie, mischen Sie sich ein, diskutieren Sie mit!

Details

Veranst. Ev. Andreasgemeinde

Telefon 064141971

Telefax Langtitel

E-Mail info@andreasgemeinde-giessen.de

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Gott stellt unsere Füße auf weiten Raum
und ich glaube, er tut das auch durch die,
die mit uns leben.

(Melanie Beiner zu Psalm 31,9)

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