
© Volker Rahn
Bausteine für ein Tischabendmahl im (neuen) Kirchenvorstand
veröffentlicht 10.12.2025
von Peter Bernecker
Wie ein gemeinsames Tischabendmahl Kirchenvorstände im Reformprozess stärkt.
Kirchenvorsteher*innen aus dem Nachbarschaftsraum treffen sich zu einem gemeinsamen Abendessen, um die bisherige Entwicklung im Reformprozess ekhn2030 zu würdigen. Mit der Einführung der neuen Rechtsform wurde ein bedeutender Meilenstein erreicht – Anlass zu Freude und Hoffnung. Gleichzeitig zeigt sich: Veränderung geht stets mit vielfältigen Emotionen einher. Angst, Wut, Erschöpfung oder Kummer haben ebenso ihren Platz wie Freude und Zuversicht.
Der Abend bietet Raum, diese Gefühle wahrzunehmen, auszusprechen und miteinander zu teilen. Ein ritualisiertes Tischabendmahl unterstützt diesen Prozess: Es schafft eine vertraute Struktur, stärkt die Gemeinschaft und eröffnet einen bewussten Rahmen für Übergänge. In der gemeinsamen Mahlfeier wird spürbar, was trägt – die Verbundenheit untereinander und die Erfahrung, dass Gott in Wandel und Neuanfang mitgeht. So wird das gemeinsam Erlebte in den Horizont christlicher Hoffnung gestellt und schenkt Kraft für die kommenden Schritte.
Das könnte dich auch interessieren

Innovationen erleben: Kirchen zeigen neue Wege für morgen
Von Bienenstöcken bis Lagerfeuergottesdienst: Kirchliche Teams aus EKHN und Bistum Limburg entdeckten in Worms innovative Projekte, digitale Lösungen und neue Formen von Gemeinschaft. Der Tag zeigte: Kirche kann Veränderung – und sie lebt sie bereits.

ekhn2030: Weiterentwicklung der Verwaltungsstrukturen
Die Verwaltungsstruktur der EKHN befindet sich im Wandel. Mit dem Querschnittsthema 5 „Verwaltungsentwicklung“ verfolgt die EKHN das Ziel, ihre Verwaltung zukunftsfest, effizient und dienstleistungsorientiert aufzustellen. Ein zentrales Element ist dabei die Stärkung der Nachbarschaftsräume durch Verwaltungsleitungen.

