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Wolfgang Wendel verabschiedet: Dank für Dienst in Kirche und Schule
veröffentlicht 11.05.2026
von Peter Bernecker
Mit einem feierlichen Gottesdienst in der Jugendkulturkirche St. Peter wurde am 5. Mai 2026 Wolfgang Wendel in den Ruhestand verabschiedet.
Wndel wurde im Rahmen eines Bevollmächtigungsgottesdienstes für Religionslehrkräfte verabschiedet. Die Verabschiedung nahm Stellvertretende Kirchenpräsidentin Ulrike Scherf vor.
Nach fast vier Jahrzehnten im Dienst der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau endet damit eine prägende berufliche Wegstrecke.
Engagement für Schule und Kirche
Seit 1988 wirkte Wendel als Pfarrer der EKHN, zuletzt 13 Jahre lang als Direktor des Kirchlichen Schulamts Wiesbaden. Sein beruflicher Weg führte ihn vom Gemeindepfarramt über die Schule und die Religionspädagogik bis in leitende Verantwortung im Schulamt. Dabei verstand er seine Aufgaben stets als Auftrag, Menschen zu begleiten und Räume für Lernen und Begegnung zu schaffen.
„Niemand soll verloren gehen“
Besonders wichtig war ihm der Blick auf den einzelnen Menschen. „Nicht alle ticken gleich“ und „Niemand soll verloren gehen“ – diese Haltung prägte sein Wirken in Schule und Kirche. Kolleginnen und Kollegen, Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler erlebten ihn als aufmerksam, respektvoll und zugewandt.
Mit Vertrauen in den neuen Lebensabschnitt
„Wir sind für die Menschen da“ – dieser Satz stand beispielhaft für sein Verständnis von Leitung und kirchlichem Dienst. Getragen war diese Haltung von einem tiefen Vertrauen darauf, dass Gott Menschen begleitet und beschenkt.
In der Verabschiedung wurde besonders hervorgehoben, mit welcher Offenheit Wolfgang Wendel nun auch diesen letzten beruflichen Schritt geht. Ohne Bitterkeit, aber mit Zuversicht und Vertrauen blickt er auf den neuen Lebensabschnitt im Ruhestand – und auf neue Aufgaben, unter anderem in der Urlauberseelsorge.
Dank der EKHN
Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau dankte Wolfgang Wendel für seinen langjährigen Dienst, sein Engagement und seine Liebe zu den Menschen. Seine Ordination bleibt auch im Ruhestand bestehen: Weiterhin ist er berufen, das Evangelium zu predigen sowie Taufen und Abendmahlsfeiern zu leiten.
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