Herzlich Willkommen! Entdecken Sie, welche Angebote der EKHN zu Ihnen passen. Über das Kontaktformular und auf facebook sind wir offen für Ihre Anregungen.

Menümobile menu
franckreporter/istockphoto.comWer ist offen dafür, den guten Geist im Team wirken zu lassen?Einigkeit in Vielfalt

Wiedervereinigung - 3. Oktober

Der 3. Oktober erinnert an „Deutschland, einig Vaterland": Bis 1990 hatte es zwei deutsche Staaten gegeben: die Bundesrepublik Deutschland und die Deutschen Demokratischen Republik (DDR). Von dieser Zeit erfahren Kinder und Jugendliche nur aus Erzählungen, Büchern und Filmen. Für die Älteren war die Zeit oft bedrohliche Realität. So verfolgte die Staatssicherheit, der Geheimdienst der DDR, Oppositionelle und Regimekritiker. Auch das kirchliche Leben wurde in der DDR klein gehalten.

Gewaltloses Ende der Diktatur

Dann endeten Trennung, Abschottung und Propaganda nach 40 Jahren zwischen den deutschen Staaten mit dem Mauerfall 1989 und der Wiedervereinigung 1990. Daran, dass die Revolution in der DDR gewaltlos vonstatten ging, hatten auch Christen auf beiden Seiten der deutsch-deutschen Grenze einen Anteil. Zum Beispiel durch die berühmt gewordenen „Montagsdemonstrationen", die in der Leipziger Nikolaikirche starteten. Die führten am 9. November 1989 zum Fall der Berliner Mauer, zu Neuwahlen und zu den Verhandlungen um die Wiedervereinigung der deutschen Staaten.

2018 – auf Vielfalt und Zusammenhalt setzen

Am "Tag der Deutschen Einheit" hat die Freude über die überwundene Trennung ihren besonderen Platz. 2018 wird allerdings deutlich, dass der zunehmende Rechtspopulismus und rechtsradikales Gedankengut die Bevölkerung in Deutschland vor neue Herausforderungen stellen. Ein Zeichen für Vielfalt setzt deshalb das Motto „Nur mit Euch“ der offiziellen Feierlichkeiten. 

Auch die katholische und evangelische Kirche in Frankfurt werden diesen Tag begleiten. Unter dem Motto „28 Jahre Einheit feiern – 2 Minuten schweigen, 28 Minuten danken“, findet um 11.45 Uhr eine Andacht vor der Alten Nikolaikirche auf dem Römerberg statt. Ein Kerzenmarsch wird sich ab 18.30 Uhr vom Dominikanerkloster aus zum Römerberg in Bewegung setzen. Anschließend können dort Besucherinnen und Besucher an einem internationalen, ökumenischen Dank- und Fürbitte-Gottesdienst teilnehmen. Er solle als „gemeinsames Zeichen des Friedens und der Gewaltlosigkeit“ verstanden werden. 

Karsten Fink

„Ich bin kein Wessi, ich bin kein Ossi – ich bin Europäer“ – sagt der junge Erwachsene Kevin Jessa über sich, wenn er an die Deutsche Einheit denkt. Kevin ist in der turbulenten Zeit von Mauerfall und Wiedervereinigung geboren worden. Die Dokumentation #Wendekinder blickt auf diese Zeit zurück und erzählt von sechs 25-Jährigen, wie sich ihr Leben nach der Wiedervereinigung entwickelt hat. 

#Wendekinder online ansehen

J. von LutzauFrau läuft an Mauer entlang

„Ich habe mich verabschiedet, denn ich wusste nicht, ob ich wiederkomme.“ Wer 1989 zu den Leipziger Montagsdemonstrationen fuhr, setzte sein Leben und seine Freiheit aufs Spiel. Fünf Zeitzeugen berichten aus ihrer christlichen Perspektive, wie sie die letzten Tage der DDR erlebt haben. 

Zum Videospecial

Diese Seite:Download PDFDrucken

Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.

Lukas 21, 28

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von david-hertle / unsplash

Zurück zur Webseite >

to top