
"Stabat mater" – Musik zur Passionszeit
Musik zur Passionszeit von Giovanni Pergolesi und Johann Sebastian Bach
Es singen Svea Schenkel (Sopran) und Karin Pagmar (Kontra-Alt), an der Orgel spielt Hermann Wilhelmi. Giovanni Pergolesi (1710-1736) schrieb 1736 sein letztes Werk, das "Stabat mater", unter dem Eindruck der Tuberkulose, an welcher er im Alter von nur 26 Jahren starb. "Stabat mater" – das Requiem der Muttergottes für ihren gekreuzigten Sohn – schildert in stark emotionalen Worten die Passionsgeschichte aus der Sicht Marias, zeigt ihr Leiden am Fuß des Kreuzes und lässt uns an ihrem Schmerz teilhaben. Der bittersüße melodische Gesang verwandelt sie in eine menschliche Figur und lässt ihren mittelalterlichen Charakter, der sie zum Mysterium macht, vergessen. Und so prägen eine direkte, starke Empfindsamkeit und eine galante Schlichtheit dieses in Todesnähe entstandene Werk; es wurde im 18. Jahrhundert am häufigsten gedruckt und erfuhr zahlreiche Bearbeitungen. Bach kannte Pergolesis Werk, schätzte es sehr und verfasste eine dt. Bearbeitung. Hermann Wilhelmi interpretiert zum Eingang Präludium und Fuge in e-moll BWV 548 von Johann Sebastian Bach, entstanden circa 1730, also etwa zeitgleich mit Pergolesis "Stabat mater".
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