Evangelische Kirche in Hessen und Nassau

    Wessen Wissen zählt? Machtkritische Methoden in der Bildungsarbeit

    Infos

    • 06.05.2026 10:0013:00 Uhr

    • Nur Online

    • Fortbildungen / Seminare / Vorträge

    • Zwischen 10 – 60 Euro. Bitte prüft, welcher Betrag für Euch möglich ist.

    via Zoom, den Zugang erhaltet ihr nach Anmeldung

    In der Bildungspraxis wird bestimmten Wissensformen mehr Legitimität zugeschrieben als anderen. Viele Lehr- und Lernmaterialien schreiben stereotype Bilder und kolonial-rassistische Denkmuster fort und bilden die Grundlage für Diskriminierung. Wissen ist also nicht neutral. Es entsteht in historischen, politischen und gesellschaftlichen Machtverhältnissen. Es prägt, wie wir die Welt sehen, fühlen und gestalten. Doch wessen Wissen gilt als „wahr“? Wessen Perspektiven werden gehört – und wessen verdrängt? Im Transformativen Lernen ist es wichtig, unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen, marginalisierte Wissensformen ernst zu nehmen und Räume zu eröffnen, in denen Vielfalt nicht nur benannt, sondern methodisch verankert wird. Auf dieser Grundlage wollen wir Utopien entwickeln, die bestehende Wissenshierarchien durchbrechen. Die zweiteilige Online-Reihe geht diesen Aspekten nach. Sie verbindet kritische Reflexion mit der Vermittlung und praktischen Erprobung von Methoden für die eigene Bildungsarbeit. Die Termine einzeln oder zusammen buchbar. 6. Mai 2026: Global gerechte BnE braucht Diskriminierungssensibilität! Der interaktive Workshop eröffnet Raum, sich kritisch mit eigenen Denkmustern auseinanderzusetzen. Um gesellschaftliche Machtverhältnisse zu reflektieren, ist es wichtig, die eigene Haltung und Prägung in den Blick zu nehmen. Was empfinden wir als wahr? Welches Wissen hat uns geprägt? Die Dekonstruktion der eigenen Überzeugungen ermöglicht es uns, diskriminierungssensiblere Lernräume zu gestalten. Es geht um die Entwicklung einer Haltung, die sensibel mit Wissen und Macht umgeht. Wir verwenden dabei erfahrungsorientierte Methoden des Globalen Lernens, die Reflexionsräume eröffnen. 21. Mai 2026: Wie wollen wir gelebt haben? – Utopien in der Bildungsarbeit Klimakrise, Kriege, Hoffnungslosigkeit und keine überzeugenden Vorschläge, wie wir da wieder rauskommen? Das wollen wir ändern! Ein „weiter wie bisher“ ist weder möglich noch wünschenswert. Wir brauchen gesellschaftliche Veränderung im großen Stil. Wie kann eine Zukunft aussehen, in der Menschen in all ihrer Vielfalt weltweit wertgeschätzt werden und frei und selbstbestimmt leben können? Und in der gleichzeitig eine lebenswerte Umwelt erhalten wird? In diesem Workshop wollen wir Möglichkeiten, Widersprüche und Leerstellen unserer erträumten Utopien erforschen. Infos und Anmeldung: https://erdcharta.de/veranstaltung/wessen-wissen-zaehlt-machtkritische-methoden-in-der-bildungsarbeit/

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