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Valentinstag am 14. Februar bewusst feiern: Neue Perspektiven für eure Beziehung
veröffentlicht 13.02.2026
von Online-Redaktion der EKHN
Der Valentinstag am 14. Februar lädt dazu ein, eure Liebe bewusst zu feiern. Er erinnert daran, was ihr aneinander schätzt, welche Momente euch verbinden und wie ihr eure Partnerschaft liebevoll gestalten könnt. Und wenn es gerade zwischen euch knirscht? Dann verrät ein psychologischer Psychotherapeut, wie Paare wieder zueinanderfinden können.
Einfach heiraten?
Wer ganz unkompliziert vor den Traualtar treten oder sich segnen lassen möchte, kann sich den 26. und 27. Juni 2026 im Kalender notieren. Dann plant die evangelische Kirche Segensfeiern, die ideal für Paare sind, die eine alternative, individuelle und stilvolle Zeremonie für ihre Beziehung suchen.
Zur Aktion "einfach heiraten"
Der Valentinstag kann ein schöner Anlass sein, innezuhalten und den Lieblingsmenschen an eurer Seite neu wahrzunehmen. Was macht eure Beziehung besonders? Welche kleinen Gesten lassen den anderen strahlen? Und in welchen Augenblicken spürt ihr: Genau so fühlt sich Liebe an.
Wer seine Partnerschaft achtsam und verantwortungsvoll lebt, feiert nach christlichem Verständnis eine Form von Gottesdienst im Alltag. Denn in der Bibel heißt es: „Gott ist die Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm.“ (1 Joh 4,16b)
Heilsame Kraft der Liebe
Die enorme Kraft der Liebe erfahren Menschen aus verschiedenen Teilen der Welt. Ihre Erkenntnisse und Eindrücke hat der Ökumenische Rat der Kirchen gesammelt und zeigt auf Social Cards, wie heilsam Liebe wirken kann: etwa, dass Liebe die Angst vertreibt. Laquitissa Tesco aus Mosambik hat erlebt: „Liebe heilt, wenn sie ein Gefühl der Zugehörigkeit schafft“ und wenn „unsere Unterschiede nicht wichtiger sind als unsere Gemeinsamkeiten“.
Wenn es gerade nicht rosarot ist
Viele Paare kennen aber auch Zeiten, in denen Nähe schwerfällt und die heilsame Kraft der Liebe kaum zu spüren ist. Wenn Genervtheit, Missverständnisse oder Streit den Alltag bestimmen, kann das verunsichern. Dazu kommen Belastungen, die in den letzten Jahren für viele zugenommen haben: beruflicher Druck, Erschöpfung, Sorgen – all das wirkt sich auf Beziehungen aus.
Gerade dann lohnt es sich, genauer hinzuschauen. Ein psychologischer Psychotherapeut erklärt, wie Paare wieder zueinanderfinden können und welche Schritte helfen, festgefahrene Muster zu lösen. Der Blick von außen kann Mut machen und neue Wege eröffnen.
Partnerschaft stärken
Paare können – ob hetero, queer, mit oder ohne Trauschein –, ihre Beziehung in Liebe, Respekt und Verlässlichkeit gestalten.
Für alle, die ihre Partnerschaft zusätzlich stärken möchten, gibt es hier:
Hinter dem Valentinstag verbirgt sich eine Geschichte, die von Hingabe, Mut und gelebter Nächstenliebe erzählt. Wie aus diesen Erzählungen ein weltweiter Tag der Liebe wurde, lohnt einen genaueren Blick.
Ursprünge und Hintergründe des Valentinstages - mit epd-Video
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Es heißt, der Valentinstag sei eine Erfindung geschäftstüchtiger Blumenhändler. Tatsächlich hat der Valentinstag christliche Wurzeln und geht auf uralte Legenden zurück, die von einem Valentin erzählen. Allerdings ist dabei nicht klar, um welchen Valentin es sich dabei handelt, denn es wird von zwei Männern mit diesem Namen berichtet: von Bischof Valentin von Ternin und einem Valentin von Rom. „Vielleicht sind beide miteinander identisch; nur Valentin von Terni wäre dann als historisch anzusehen. Mit völliger Sicherheit ist die Frage jedoch nicht zu entscheiden“, informiert dazu der Lexikonartikel in dem Werk „Die Religion in Geschichte und Gegenwart“. Das Rätsel über den heiligen Valentin ist noch nicht gelöst.
Liebe stärken und Heilung bewirken
Einer Überlieferung zufolge soll Valentin im dritten Jahrhundert n. Chr. Liebespaare auf christliche Art getraut haben. Menschen, die bei Valentin Rat und Trost suchten, soll er eine Blume aus seinem Garten geschenkt haben. Christliche Trauungen hatte allerdings der römische Kaiser verboten, denn damals waren Trauungen nur nach römischem Ritus erlaubt. Weiterhin gibt es Legenden über ihn, die von Wunderheilungen berichten. Beispielsweise soll er ein blindes Mädchen geheilt haben. Kaiser Claudius Goticus gab schließlich den Befehl, ihn hinzurichten und so starb Valentin vermutlich am 14. Februar im Jahr 268 n. Chr.
14. Februar, Tag der Liebenden
Lange bevor Valentin geboren wurde, soll im antiken Rom am 14. Februar ein Fest zu Ehren der Göttin Juno gefeiert worden sein. Sie galt als Göttin der Liebenden, der Ehe und der Familie. Schon damals sollen Frauen mit Blumen beschenkt worden sein. Ein direkter Bezug des Blumenschenkens zu Valentin von Terni konnte jedoch bis heute nicht eindeutig aufgedeckt werden.
Valentinstag in der Moderne
In England lebte im 14. Jahrhundert n. Chr. der Brauch wieder auf, den 14. Februar mit kleinen Aufmerksamkeiten zu feiern. Liebespaare schickten sich gegenseitig kleine Geschenke oder Liebesbriefe. Den Valentinstag feierten dann auch ausgewanderte Engländer in den USA. Von dort aus brachten US-Soldaten den Brauch nach Deutschland. Werbemaßnahmen des Blumenhandels machten den Tag schließlich populär.
Galentine´s Day: Die Freundschaft feiern
"Galentine´s Day"
Ein Fest der Zuneigung wünschen sich auch viele Singles! Und so zelebrieren einige den "Galentine´s Day" schon am 13. Februar. "Gal" bedeutet im Englischen "weiblicher Kumpel" - am "Galentine´s Day" geht es also erst einmal um einen ausgelassenen Mädelsabend. Aber auch für Männer kann das eine schöne Gelegenheit sein, sich mal wieder mit vertrauten Freunden zu treffen. Unabhängig vom Beziehungsstatus, der geschlechtlichen Orientierung oder Identität lädt dieser Tag ein, die Wertschätzung und Freude über wichtige Beziehungen im Leben zu feiern. Auch die Bibel zeigt, wie stark Freundschaften sein können. Die Initialzündung dazu hatte die US-amerikanische TV-Serie "Parks and Recreation" gegeben. Eine Serienfigur feiert dort die Freunschaft mit ihren Freundinnen mit Leckereien und einem wertschätzenden Aufsatz für jede.
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