
© Ev. LK Anhalt, MDHS
Ein Fest voller Hoffnung
veröffentlicht 31.08.2026
von Online-Redaktion der EKHN
Die kleinste Landeskirche feierte einen Kirchentag. Aus dem ganzen Land kamen Menschen, um mitzufeiern. Auf dem Dessauer Marktplatz feierten mehr als 2500 Menschen gemeinsam Gottesdienst, sangen, aßen und redeten miteinander. Mit dabei auch Christiane Tietz und Ulrike Scherf.
Der Dessauer Marktplatz ist heute voller Menschen, Musik, Gespräche und Begegnungen. Mittendrin: Kirchenpräsidentin Christiane Tietz, Ulrike Scherf, Stellvertretende Kirchenpräsidentin und weitere prominente aus Kirche und Gesellschaft.
Ein Höhepunkt des Festes waren mehr als 100 Tafeln, an denen Menschen gemeinsam aßen und sich über Gott und die Welt austauschten. An den Tischen auch Christiane Tietz und Ulrike Scherf. Sie kamen mit Besuchern und Besucherinnen ins Gespräch, hörten zu und erlebten, wie viel Kraft darin liegt, wenn Menschen zusammenkommen.
Für Christiane Tietz war der kleine Kirchentag in Dessau ein besonderes Erlebnis, das Hoffnung schenkt: „Was für ein schönes Fest! Mich berührt und begeistert zu erleben, wie viele Menschen hier sind und sich begegnen. Wenn ich sehe, wie viele Menschen gemeinsam singen, feiern, reden und einander zuhören, dann gibt mir dies Hoffnung und Kraft. Wir sind viele, wir unterstützen uns, wir halten zusammen – nicht nur hier, sondern jeden Tag in vielen Kirchengemeinden", sagte Tietz.
Beeindruckte zeigte sich Ulrike Scherf von den vielen Menschen, die auf den Markplatz gekommen waren: „Ganz viele Menschen haben heute gespürt: Du gehörst dazu, du bist Teil von etwas Größerem. Gemeinsam mit den Menschen hier in Dessau habe ich erlebt, was Kirche bewegen kann, wenn Menschen zusammenkommen, feiern, beten, füreinander da sind und einander Mut geben. Die Bilder zeigen: Wir können gemeinsam Gutes schaffen. Daraus wächst für mich ganz viel Hoffnung", so Ulrike Scherf. Begleitet wurden Tietz und Scherf noch von weiteren Menschen aus der EKHN, die auf Initiative der Evangelischen Akademie Frankfurt nach Sachsen-Anhalt gereist waren.
„Kirche ist einladend, fröhlich, wertschätzend, bunt! Kirche bleibt im Dorf und nah bei den Menschen. Kirche ist Hoffnungskultur! Jede und jeder ist eingeladen mit uns zu feiern!“, sagt der anhaltische Kirchenpräsident Karsten Georg Wolkenhauer. Erfreut zeigt sich Wolkenhauer darüber, dass das Interesse am Hoffnungskulturfest bundesweit auf solch großes Interesse stößt und die erwartete Zahl der Mitfeiernden groß ist.
Von 11 bis 18 Uhr ist der Marktplatz in Dessau das Zentrum für dem Kirchentag der Evangelischen Kirche Anhalts. Das Programm beginnt mit einem Gottesdienst unter freiem Himmel, begleitet von einem großen Posaunenchor. Danach lädt die Landeskirche an mehr als hundert Tischen zu einem kostenlosen Mittagessen ein. Auf der Bühne finden Rudelsingen, Musik, Impulse und Gespräche statt.
Aus ganz Deutschland werden Gesprächsgäste aus Kirche, Kultur, Diakonie und Gesellschaft mit uns gemeinsam in Dessau feiern! Außerdem dabei waren weitere leitende Geistliche aus den Nachbarkirchen, die Ratsvorsitzende der EKD, Bischöfin Kirsten Fehrs, und die Präses der EKD-Synode Anna-Nicole Heinrich.
Musikalisch wurde der Tag gestaltet von Sebastian Krumbiegel, Annie Heger, dem Nord Groove Collective, Simon Becker, Noise Noblesse und weiteren Solisten. Das Programm wurde moderiert von der Journalistin Helene Bubrowski.
Die Evangelische Kirche Anhalts ist mit rund 23.000 Mitgliedern die kleinste aller evangelischen Landeskirchen.







